Fragebogen zur steuerlichen Erfassung mit dem Lexware Online Tool im Nu ausfüllen

Als Unternehmensgründer stehst du vor vielen Herausforderungen, nicht zuletzt den steuerlichen Verpflichtungen, die mit der Gründung einhergehen. Einen der ersten Schritte markiert der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, der auch als Betriebseröffnungsbogen beim Finanzamt bekannt ist. Was dieser Fragebogen beinhaltet und warum er notwendig ist, erklären wir im Folgenden – inklusive einer praktischen Ausfüllhilfe, die dich Schritt für Schritt durch den Prozess führt, sodass das Ausfüllen schnell und unkompliziert erfolgt.

  • Schritt-für-Schritt-Ausfüllhilfe für den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
  • Plausibilitätschecks und klare Hinweise für vollständige Angaben
  • Schnell online ausfüllen und direkt an das Finanzamt übermitteln

Ausfüllhilfe: Füll deinen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung direkt online aus – schnell, einfach und stressfrei!

Gerade als Gründer oder angehender Selbstständiger willst du beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung keine Zeit verlieren. Genau dafür ist unsere Ausfüllhilfe da: Du füllst den Fragebogen direkt online aus und wirst Schritt für Schritt durch die wichtigen Angaben geführt. Je nachdem, was du angibst, zeigt dir das Tool automatisch die passenden Zusatzfragen – so bleibt alles übersichtlich und du vergisst nichts.

Die Ausfüllhilfe zum Fragebogen hilft dir, Fehler zu vermeiden, spart Zeit und stellt sicher, dass du alle relevanten Informationen einträgst, die für den Antrag auf steuerliche Erfassung notwendig sind. Darüber hinaus erhältst du sofortige Rückmeldungen zu deinen Eingaben, sodass du jederzeit weißt, ob du auf dem richtigen Weg bist.

In 3 Schritten zur Steuernummer

  1. Tool öffnen und Fragen beantworten
    Starte direkt im Lexware Tool. Du wirst Schritt für Schritt durch den Fragebogen geführt. Je nach Antwort zeigt das Online Tool automatisch die passenden Zusatzfragen – damit du nichts vergisst und nur das ausfüllst, was für dich wirklich relevant ist.
  2. Per Klick an das Finanzamt senden
    Einmal alles geprüft? Dann klicke auf „Senden“. Lexware übermittelt deine Angaben via ELSTER an dein zuständiges Finanzamt. Den ELSTER-Zugang erhältst du direkt über uns – wir erstellen den Account und schicken dir die Zugangsdaten.
  3. Steuernummer vom Finanzamt erhalten
    Nachdem du deinen steuerlichen Erfassungsbogen mit der Ausfüllhilfe von Lexware abgesendet hast, schickt dir dein zuständiges Finanzamt in der Regel nach 3 bis 6 Wochen deine neue Steuernummer per Post. Sobald dir die Steuernummer vorliegt, kannst du diese auf deinen Angeboten und Rechnungen angeben und offiziell loslegen.

Info

Vorteile der Ausfüllhilfe

  • Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Fehlerfreie und vollständige Angaben
  • Zeitersparnis beim Ausfüllen
  • Korrekte Erfassung aller relevanten Daten
  • Schnelle Übermittlung an das Finanzamt
  • Möglichkeit zur Prüfung durch den Steuerberater

Wer muss einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und abgeben?

Die Antwort auf die Frage, wer einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgeben muss, ist einfach:

  • Alle Personen, die ein Unternehmen neu gründen und dafür ein Gewerbe anmelden
  • Alle Personen, die sich als Freiberufler selbstständig machen

Der Grund: Du bist in Deutschland steuerpflichtig und musst den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen. Denn das Finanzamt braucht den ausgefüllten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, um deine Steuerlast abzuschätzen.

Diese Pflicht besteht für alle Gründer und Start-ups, unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens. Einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung müssen entsprechend folgende Unternehmer, die eine Gründung planen, ausfüllen:

  • Einzelunternehmen: Freiberufler, Kleingewerbetreibende, Kaufmann oder Kauffrau e. K.
  • Personengesellschaften: GbR, OHG, KG
  • Kapitalgesellschaften: GmbH, UG, AG
  • Körperschaft nach ausländischem Recht: Ltd. BV, Partnership, Inc.

Ohne den steuerlichen Erfassungsbogen gibt es keine Steuernummer (oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) – und diese gehört zu den Pflichtangaben auf einer Rechnung. Bis wann du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Finanzamt ausgefüllt und abgegeben haben solltest bzw. die Übermittlung an das Finanzamt erfolgen muss, ist damit klar: idealerweise schon bevor du deine erste Rechnung stellst. Anders gesagt: Fülle den Bogen zur steuerlichen Erfassung vor Beginn deiner Tätigkeit aus.

Infografik von Lexware: Innerhalb eines Monats nach der Gründung muss der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung per ELSTER an das zuständige Finanzamt übermittelt werden

Praktische Ausfüllhilfe: So erledigst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ohne Stress

Mit unserem Tool ist das Ausfüllen des Fragebogens besonders einfach und schnell. Mit benutzerfreundlichen Eingabehilfen und einer klar strukturierten Eingabemaske kannst du den Fragebogen in wenigen Minuten ausfüllen und direkt an das Finanzamt übermitteln – ohne unnötigen Aufwand.

Dasselbe geht aus einer Vorschrift hervor: Laut § 138 der Abgabenordnung (AO) musst du dich innerhalb von vier Wochen beim Finanzamt melden, nachdem du dein Unternehmen beim Gewerbeamt angemeldet hast. Auch hier unterstützt dich unser Tool, indem es die Fristen im Blick behält und dich rechtzeitig daran erinnert, den Fragebogen schnell und korrekt einzureichen.

Tipp

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung – Frist verpasst

Achte darauf, dich an die Fristen zu halten. Hast du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung nicht rechtzeitig ausgefüllt und somit die Frist zur Einreichung des Bogens verpasst, kann das Finanzamt ein Zwangsgeld androhen und festsetzen.

Unterschiede in Bundesländern beachten

Da manche Steuergesetze in den Bundesländern unterschiedlich ausfallen, kann es je nach Ort deiner Tätigkeit sein, dass du neben dem Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung auch noch andere Verpflichtungen erfüllen musst, bevor du in die Selbstständigkeit starten kannst. Informiere dich dazu am besten bei den zuständigen Finanzämtern oder beim jeweiligen Landesamt.

Warum muss ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen?

Du musst den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen, da du damit eine Steuernummer für deine Gründung beantragst. Du triffst in den Angaben auf dem Fragebogen aber auch weitere Entscheidungen, die für dein Unternehmen wichtig sind:

  • Kleinunternehmerregelung: Im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gibst du an, ob du als Kleinunternehmer behandelt werden möchtest. Entscheidest du dich dafür, weist du auf deinen Rechnungen keine Umsatzsteuer aus.
  • Steuervorauszahlungen: Auch die Höhe der Steuervorauszahlungen an das Finanzamt wird anhand des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung festgelegt. Da es dabei teilweise um viel Geld geht, solltest du diesen Schritt nicht unterschätzen.
  • Soll- oder Ist-Versteuerung: Möchtest du nicht gemäß der Kleinunternehmer-Definition steuerlich behandelt werden, musst du die Umsatzsteuer, die du einnimmst, an das Finanzamt abführen. Dabei kannst du zwischen Soll- und Ist-Versteuerung wählen – was ebenfalls einen Einfluss auf deine betrieblichen Finanzen hat.

Das Finanzamt kann anhand der Art deiner Tätigkeit außerdem besser einschätzen, welche Steuern du künftig zahlen musst.

Wie erhalte ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?

Wenn du ein Gewerbe anmeldest oder deinen Betrieb im Handelsregister eintragen lässt, schickt dir das Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Anders ist das bei Freiberuflern. Wenn du freiberuflich arbeitest, bist du selbst dafür verantwortlich, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu besorgen, um diesen ausfüllen zu können. In diesem Fall gibt es nämlich weder eine Gewerbeanzeige oder -anmeldung noch einen Eintrag ins Handelsregister.

Für Freiberufler bzw. Gründer gibt es mehrere Wege, an den Fragebogen zu gelangen. Die einfachste, schnellste und effizienteste Möglichkeit, den Fragebogen auszufüllen, ist über unser Tool:

  • Fülle den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung direkt auf dieser Seite aus und nutze die Ausfüllhilfe, die dich Schritt für Schritt durch den Prozess führt. Das Tool ist benutzerfreundlich und hilft dir, Fehler zu vermeiden und Zeit zu sparen.
  • Nachdem du den Fragebogen vollständig ausgefüllt hast, kannst du  ihn sofort an das Finanzamt übermitteln. Alles geschieht in einem Schritt – ohne weitere Verzögerung oder Papierkram.

Mit unserem Tool erhältst du eine, die dir nicht nur hilft, den Fragebogen korrekt auszufüllen, sondern diesen auch unmittelbar an das Finanzamt zu übermitteln – ohne zusätzliche Schritte oder Wartezeiten. Kurz: Es ist die beste und schnellste Lösung, um deine steuerlichen Erfassungsdaten fristgerecht und fehlerfrei einzureichen.

Alternativ kannst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auch über ELSTER online ausfüllen. Hierfür benötigst du allerdings eine Zertifikatsdatei oder ein anderes sicheres Login-Verfahren. Das Ausfüllen im ELSTER-Portal erfordert mehr Aufwand und ist weniger benutzerfreundlich im Vergleich zu unserem intuitiven Tool.

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung selbst ausfüllen und an das Finanzamt senden

Auch wenn du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung selbst ausfüllst, kann es sich lohnen, vorher kurz Expertenrat einzuholen, zum Beispiel beim Steuerberater. Denn im Fragebogen machst du Angaben, die später Einfluss auf deine Steuervorauszahlungen haben. Wenn du hier zu hoch oder zu niedrig schätzt, kann das schnell zu unnötig hohen Vorauszahlungen oder späteren Nachzahlungen führen. Das Finanzamt orientiert sich bei der ersten Festsetzung nämlich zunächst an den Werten, die du bei der steuerlichen Erfassung angibst.

Achtung

Digitale Erfassung ist Pflicht

Seit 2021 kannst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung nicht mehr in Papierform oder als PDF abgeben. Die Einreichung läuft grundsätzlich digital über ELSTER. Darüber wird der Fragebogen online an das zuständige Finanzamt übermittelt. Nur in seltenen Ausnahmefällen, um unbillige Härte zu vermeiden, akzeptiert das Finanzamt die steuerliche Erfassung noch in Papierform. Mit unserem Tool musst du dich nicht selbst durch ELSTER klicken. Du füllst den Fragebogen einfach bei Lexware aus, prüfst deine Angaben und klickst auf „Senden“. Wir übermitteln deine Daten dann via ELSTER an dein zuständiges Finanzamt. Und den ELSTER-Zugang erhältst du direkt über uns: Wir erstellen einen ELSTER-Account für dich und schicken dir die Zugangsdaten zu.

Wo bekomme ich Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung?

Unser Tool bietet dir die einfachste und schnellste Möglichkeit, den Fragebogen korrekt auszufüllen. Du gibst Schritt für Schritt deine Daten ein und das System prüft deine Angaben auf Vollständigkeit und Plausibilität, sodass typische Fehler gar nicht erst entstehen. Anschließend kannst du den fertigen Fragebogen direkt digital an das Finanzamt übermitteln.

Benötigst du darüber hinaus Unterstützung, kannst du dich auch direkt an dein Finanzamt wenden. Bei Rückfragen helfen die Mitarbeitenden weiter und stellen häufig zusätzliche Hinweise oder Formulare zur Verfügung. Für komplexere steuerliche Themen ist ein Steuerberater eine weitere Option, der dich individuell beraten kann – allerdings fallen hierfür zusätzliche Kosten an.

Das gibt es beim Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung zu beachten

Achte zunächst darauf, den passenden Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu wählen. Je nach Rechtsform unterscheidet sich, welche Angaben erforderlich sind und welcher Fragebogen für dich gilt. Es gibt dabei folgende Varianten:

  • Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Einzelunternehmen (Freiberufler, Kleingewerbetreibende, Kaufmann e. K.)
  • Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Personengesellschaften (GbR, KG, GmbH & Co. KG, OHG, Grundstücks- oder Erbengemeinschaft)
  • Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG, SE, Genossenschaft usw.)

Die einzelnen Varianten sind unterschiedlich umfangreich und enthalten teils stark abweichende Pflichtangaben. Mit unserer digitalen Ausfüllhilfe kannst du den richtigen Fragebogen direkt online ausfüllen. Je nach Antwort zeigt das Tool automatisch weitere relevante Fragen an, die für deine Rechtsform und deine individuellen Angaben erforderlich sind. So beantwortest du nur die Punkte, die wirklich wichtig sind, und wirst Schritt für Schritt durch den gesamten Fragebogen geführt.

Diese Angaben musst du auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung machen

Im Tool gibst du nur die Angaben an, die das Finanzamt für die steuerliche Erfassung sicher braucht. Der Fragebogen ist dafür auf das Wesentliche reduziert, und wenn in deinem Fall noch spezielle Angaben nötig sind, meldet sich das zuständige Finanzamt bei dir. So bleibt der Fragebogen mit unserer Ausfüllhilfe übersichtlich und einfach.

Wählst du die Rechtsformen einer Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft, gibt es einige Besonderheiten, die du beachten musst. Hier einige der wichtigsten Punkte:

  • Anstelle von Personenangaben beziehen sich alle Angaben auf die Gesellschaft.
  • Alle Vertreter der Gesellschaft müssen aufgeführt werden.
  • Eine Eröffnungsbilanz muss eingereicht werden.
  • Schätzungen beziehen sich auf den jeweiligen Gewinnanteil für jeden Gesellschafter.
  • Angaben zu Partnergesellschaften oder Konzernzugehörigkeit sind erforderlich.
  • Zusätzliche Unterlagen wie Gesellschaftsverträge oder stille Beteiligungen müssen beigefügt werden.

Beachte, dass in großen Städten mehrere Finanzämter zuständig sein können. Überprüfe daher genau, welches für dich zuständig ist.

Persönliche und allgemeine Angaben

 

In diesem Abschnitt musst du grundlegende Angaben zu deiner Person und deinem Unternehmen machen. Dazu gehören unter anderem:

  • Name und Anschrift
  • Familienstand
  • Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Steuerliche Identifikationsnummer
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern bereits vorhanden
  • Steuernummer, sofern bereits vorhanden

Falls dein Ehe- oder Lebenspartner steuerlich relevant ist, musst du dieselben Angaben auch für diese Person eintragen.

Bankverbindung und SEPA-Lastschriftverfahren

 

Für Zahlungen an das Finanzamt und für Erstattungen gibst du im Fragebogen eine Bankverbindung an. Am besten nutzt du dafür ein Geschäftskonto statt deines Privatkontos, um private und geschäftliche Finanzen zu trennen und bei einer Betriebsprüfung die privaten Umsätze außen vor bleiben. 

Tipp

Anmeldung zum SEPA-Lastschriftverfahren

Melde dich am besten direkt für das SEPA-Lastschriftverfahren an, um sicherzustellen, dass keine Zahlungstermine verpasst werden. Das Feld „Steuernummer“ bleibt an dieser Stelle zunächst frei, wenn du diese noch nicht erhalten hast. Sie wird dir erst nach der Bearbeitung durch das Finanzamt zugeteilt.

Angaben zur Unternehmensgründung und -tätigkeit

 

In diesem Abschnitt machst du folgende Angaben:

Festsetzung der Steuervorauszahlungen und Gewinnermittlung

 

Hier musst du eine realistische Schätzung deiner Einnahmen und Gewinne im ersten sowie im Folgejahr angeben. Das Finanzamt nutzt diese Werte für deine Vorauszahlungen, beispielsweise für die Einkommensteuer oder die Gewerbesteuer. Die Gewinnermittlung kannst du per Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder Bilanzierung festlegen. Für gewerbliche Unternehmer ist zusätzlich die Gewerbesteuer relevant, die auf Basis des Gewinns berechnet wird.

Umsatzsteuer und Kleinunternehmerregelung

 

Im Fragebogen legst du fest, ob du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchtest. Diese Regelung gilt für Unternehmen, deren Jahresumsatz im Vorjahr unter 25.000 € lag und die im laufenden Jahr unter 100.000 € Umsatz erzielen werden. Dann weist du keine Umsatzsteuer auf deinen Rechnungen aus und gibst keine Umsatzsteuervoranmeldung ab. Bei der Regelbesteuerung, machst du Schätzangaben der voraussichtlichen Umsatzsteuer und wählst Soll- oder Ist-Versteuerung. Eine Umsatzsteuer-ID kannst du bei Bedarf direkt im Fragebogen beantragen, z. B. für Geschäfte im EU-Ausland. 

Falls du Waren in andere EU-Länder verkaufst, kannst du die One-Stop-Shop (OSS)-Regelung wählen, um deine Umsatzsteuer zentral abzuführen.

Fehlermeldungen und Plausibilitätsprüfung

 

Am Ende des Prozesses wird eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt, um sicherzustellen, dass alle Eingaben korrekt sind. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben werden erkannt und können anschließend korrigiert werden.

Info

Wichtige Abkürzungen im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Beim Ausfüllen des steuerlichen Erfassungsbogens stößt du immer wieder auf verschiedene Abkürzungen. Damit du keine Unklarheiten hast, haben wir hier die wichtigsten für dich zusammengestellt:

AO = Abgabenordnung
BZSt = Bundeszentralamt für Steuern
ESt. = Einkommensteuer
EStG = Einkommensteuergesetz
EWR = Europäischer Wirtschaftsraum
KSt. = Körperschaftsteuer
LSt. = Lohnsteuer
SEPA = Single Euro Payments Area
Soli = Solidaritätszuschlag
USt-IdNr. = Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
UStDV = Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung
UStG = Umsatzsteuergesetz
UmwStG = Umwandlungssteuergesetz

Häufige Fehler beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ist eine wichtige Grundlage für die steuerliche Anmeldung und stellt viele Gründer vor Herausforderungen. Zum Abschluss findest du hier noch einmal einen Überblick über typische Fehler, die beim Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung auftreten können:

  • Privates Konto angeben: Vermeide es, dein privates Konto für betriebliche Zahlungen zu nutzen. Das ist unzulässig und kann bei einer Betriebsprüfung zu Problemen führen.
  • Falsche Gewinnprognose: Setze die Gewinnprognose realistisch an. Eine zu hohe oder zu niedrige Schätzung kann zu unangemessenen Vorauszahlungen oder unerwarteten Nachzahlungen führen.
  • Kleinunternehmerregelung zu früh ausschließen: Überlege gut, ob du die Kleinunternehmerregelung wählst. Eine spätere Rückkehr ist erst nach 5 Jahren möglich.
  • Soll-Versteuerung wählen: Bei der Soll-Versteuerung musst du die Umsatzsteuer sofort abführen, auch wenn der Kunde noch nicht bezahlt hat. Wähle gegebenenfalls die Ist-Versteuerung, bei der die Steuer erst bei Zahlung fällig wird.

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt: Und dann?

Sobald du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vollständig ausgefüllt hast, kannst du ihn direkt über unser interaktives Tool an das Finanzamt übermitteln. Die Ausfüllhilfe bietet dir eine benutzerfreundliche Lösung, mit der du den Fragebogen schnell und fehlerfrei ausfüllst und sofort digital einreichen kannst. Alternativ hast du auch die Möglichkeit, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER auszufüllen und abzugeben. Hierfür musst du dich jedoch zunächst im ELSTER-Portal anmelden und eine Zertifikatsdatei einrichten.

Nach der Abgabe heißt es dann Geduld haben: In der Regel dauert es einige Wochen, bis du deine Steuernummer vom Finanzamt erhalten hast. In seltenen Fällen kann es auch länger dauern. Die Angaben im Fragebogen sind die Grundlage für deine erste Steuererklärung, die du nach der Gründung deines Unternehmens einreichen wirst. Danach steht deiner unternehmerischen Tätigkeit und der Gründung nichts mehr im Wege.