Social-Media-Marketing: Strategie & Umsetzung

Unternehmen können sich ihren Kunden heute auf vielfältige Weise präsentieren; und das in Echtzeit. Aktuelle Website-Inhalte und Social-Media-Marketing schaffen die Voraussetzungen dafür und verhelfen erfolgsorientierten Firmen schnell zu mehr Sichtbarkeit im Netz. Eine neue Form der Kommunikation innerhalb populärer Medienkanäle zeigt dabei Wirkung. Sie vermittelt Usern nicht nur Informationen, sondern auch Firmenwerte und transportiert ein sympathisches Image. Social-Media-Marketingmaßnahmen dieser Art helfen dir, dich mit deinem Geschäftsmodell vom Mainstream abzuheben und die eigene Expertise ganz subtil in den Vordergrund zu rücken. So erhöht sich automatisch die Chance, das Umsatzvolumen zu steigern. Verschaffe dir an dieser Stelle einen Überblick über die Frage, welchen Mehrwert Social Media bzw. Social-Media-Marketing deinem Unternehmen bieten können.

Zuletzt aktualisiert am 13.05.2025
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Social Media und Marketing – eine Definition

Übersetzt heißt „Social Media“ zwar „Soziale Medien“, doch tatsächlich verbirgt sich hinter dieser Begrifflichkeit mehr als die damit verbundenen Medienkanäle von Meta und Co. Vordergründig beschreibt der Begriff Social-Media-Apps bzw. Webseiten, über die User bzw. Nutzerinnen und Nutzer Inhalte teilen, selbständig formulieren und sich vernetzen können.

Ein wesentliches Merkmal von Social Media ist folglich die Interaktivität. Im Rahmen eines ausschließlich online stattfindenden Dialogs, der sogenannten „Many-to-many-Kommunikation“, können sich Nutzer über Inhalte (User Generated Content) zeitlich unbegrenzt austauschen. Es gilt also festzuhalten, dass sich mit Social Media als Form der Kommunikation auch die Nutzung des Internets verändert hat: weg vom ausschließlichen Konsum und hin zur Teilhabe.

Info

Wofür steht der Oberbegriff Social Media?

Auch Unternehmen bedienen sich Social Media und entdecken es als Marketinginstrument, um mit ihrer Zielgruppe direkt in Kontakt zu treten wie z. B. für Personalmarketing. Deshalb ist Social Media heute als umfassender Oberbegriff zu verstehen. Er teilt sich auf in die Begriffe „Soziale Medien“ (Mediengattungen) und „Social Media“, der die Kommunikationsform in den Vordergrund stellt.

Was ist Social-Media-Marketing?

Wenn du dich heute als Unternehmer auf dem Markt durchsetzen und gute Ergebnisse erzielen möchtest, musst du zwangsläufig auch digital performen. Und hier setzen Maßnahmen des Social-Media-Marketings an: Dazu gehört beispielsweise eine ansprechende Website mit zielgruppenorientiertem Content, um den Traffic zu steigern. Ebenso relevant ist der Einsatz von Social Media zum Schalten von Social-Media-Werbung. Dabei geht es stets um strategisch kluge Maßnahmen zur Verbreitung von Unternehmensbotschaften sowie um direkte Interaktion mit Nutzern und möglichen Kunden. So kannst du deine Reichweite vergrößern und gleichzeitig Neukundengewinnung in Angriff nehmen.

Letzteres trägt wiederum dazu bei, dein Firmenimage und das Branding zu optimieren und die Sichtbarkeit im Netz auf sichere Füße zu stellen. Unternehmen jeder Größenordnung und Branche verfolgen mit Social-Media-Marketing folgende Ziele:

  • Erweiterung des Bekanntheitsgrads von Firma und Marke
  • Informationsaustausch mit Stakeholdern
  • Supportangebot
  • Kundenbindung optimieren
  • Meinungen und Anfragen generieren
  • Verkaufszahlen und Bekanntheit steigern

Zusammengefasst bezieht sich das Social-Media-Marketing auf dem Aufbau einer Präsenz mithilfe regelmäßiger Veröffentlichungen von Beiträgen (Videos, Bilder und Ads) auf verschiedenen Plattformen, wie Instagram, Facebook, X, Pinterest oder TikTok. 

Tipp

Lohnt sich Social Media für Unternehmen?

Dein Unternehmen erreicht mithilfe von angesagten Social-Media-Plattformen nicht nur Kunden aus dem B2C-, sondern auch aus dem B2B-Bereich. Diese sind sich beispielsweise bei Xing oder LinkedIn aktiv und stellen ein riesiges Aufgebot potenzieller Kunden oder Partner dar, die auch ihrerseits ihr Netzwerk ausbauen möchten. Somit kannst du Social Media taktisch nutzen, um intensive Beziehungspflege mit Stakeholdern zu betreiben.

Welche sozialen Medien sind bei Usern beliebt?

Bist du regelmäßig im Internet unterwegs, um zu prüfen, wie deine Mitbewerber auftreten oder wo sich deine Zielgruppe aufhält, wirst du zwangsläufig auf unterschiedliche Plattformen aufmerksam. Zu den populären Netzwerken zählen heute beispielsweise:

  • Facebook
  • X (ehemals Twitter)
  • Instagram
  • WhatsApp
  • YouTube
  • Pinterest
  • LinkedIn
  • XING
  • TikTok
  • Snapchat
  • Blogs

Info

Nutzerzentrierte Aktionen sind das A&O im Social-Media-Marketing

Die Vielfalt mag dich nun vielleicht abschrecken. Tatsächlich besteht eine ganzheitlich aufgestellte Social-Media-Strategie stets aus einer Fülle von Aufgaben. Fakt ist, dass du als Social-Media-Experte nur Aufmerksamkeit generieren kannst, wenn du zum richtigen Zeitpunkt mit den passenden Inhalten die gewünschte Zielgruppe ansprichst. Deshalb ist es im Social-Media-Marketing wichtig, sich intensiv um nutzerzentrierte Inhalte und Aktionen zu kümmern.

Wenn dir hierfür Expertise bzw. Zeit fehlt, solltest du überlegen, diese Aufgaben in die Hände einer Social-Media-Agentur zu geben.

Inhouse-Abteilung vs. Social-Media-Agentur

Wenn es um Social-Media-Marketing und die damit verbundenen Kosten geht, schätzen Unternehmen den Aufwand zur Platzierung gezielter Kommunikations- und Werbestrukturen oft falsch ein. Dabei kommen sie zu dem Schluss, alle relevanten Aufgaben sozusagen „nebenbei“ erledigen zu können. Das gelingt in der Regel nicht, denn es braucht Expertise und Zeit, um zum Beispiel eine Strategie aufzubauen, Postings zu kreieren, die Community und Anfragen bzw. ein Beschwerdemanagement zu betreuen. Dabei ist auch zu klären, wer sich um die Social-Media-Kanäle kümmert, wenn ein intern Beauftragter bzw. ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gerade Urlaub hat.

Tipp

Darum lautet die Empfehlung:

Entweder planst du Budget ein und finanzierst eine Inhouse-Besetzung aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um alle Anforderungen von Social-Media-Marketing oder du suchst nach einer Agentur deines Vertrauens. Denn professionelles Social-Media-Marketing funktioniert nur, wenn dein Auftritt in den Netzwerken Follower und Konsumenten zu echten Fans, sprich treue Kundinnen und Kunden macht – und das ist in jedem Fall mit engmaschiger Betreuungsarbeit verbunden.

Was sind die Vorteile einer Social-Media-Marketing-Agentur?

In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Anzahl und Darstellungsformen von sozialen Netzwerken deutlich vergrößert. So gibt es zum Beispiel Instagram, das sich auf Bildformate spezialisiert hat. Andere wie WhatsApp sind Messenger-Dienste oder präsentieren sich wie YouTube als Video-Suchmaschine. Regelmäßige Updates jener Medienformate sind an der Tagesordnung und du als Unternehmer bzw. Social-Media-Verantwortlicher musst diese immer im Blick haben.

Wenn du dich jedoch lieber auf dein Kerngeschäft konzentrieren möchtest, ist das Auslagern von Social-Media-Aufgaben an eine Agentur sicherlich eine Option. Social-Media-Werbeagenturen sind Meister ihres Fachs: Sie kennen aktuelle Trends und bieten dazu Beratung an. Zu ihrem Leistungskatalog gehört ein breit gefächertes Portfolio:

  • Einrichten von Accounts sowie Seiten
  • Pflege vorhandener Social-Media-Kanäle
  • Entwickeln von Social-Media-Konzepten und Kampagnen zur fokussierten Anzeigenschaltung
  • Zielgruppengerechte Kommunikation für eine Follower-Gemeinde
  • Erarbeiten eines Redaktionsplans für Social Media, inklusive Content-Recherchen sowie Content-Erstellung
  • Community-Management und gezielte Social-Media-Beratung sowie -Betreuung
  • Social-Media-Analyse

Die Kosten für eine Social-Media-Betreuung variieren dabei stark, je nach Umfang der Strategie. Vergleiche am besten Agenturen online und suche diejenige aus, die nicht nur preislich, sondern auch im Hinblick auf Kompetenz deinen Vorstellungen entspricht.

Was sind die Vorteile für internes Social-Media-Marketing?

Neben den Vorteilen, die eine Social-Media-Agentur mit sich bringt, steht vor allem ein wichtiges Stichwort: Personal Branding. Denn wenn du deine Beiträge selbst gestaltest, bleibt der individuelle Touch erhalten und du kannst deine persönliche Note einfließen lassen.  

Der Redaktionsplan und seine Vorteile für Social-Media-Kampagnen

Redaktionspläne sind ursprünglich Organisationsinstrumente von Printmedien. Doch auch im Bereich Social Media ist eine zielorientierte Redaktionsplanung essenziell und Voraussetzung für gut organisierte Abläufe.

Dabei profitiert dein Unternehmen von verschiedenen Vorteilen:

  • Klare To-Dos für jede Plattform: Ein Redaktionsplan liefert Monat für Monat eine anschauliche Übersicht aller geplanten Marketingaktivitäten mit festen Deadlines – egal um welche Kanäle es geht.
  • Kontrollierbare Sichtbarkeit: Ein Redaktionsplan erfasst all deine geplanten Postings und Beiträge auf Instagram, LinkedIn oder Facebook für mehr Sichtbarkeit auf deinen favorisierten Social-Media-Kanälen.
  • Optimierte Kommunikation: Ein Redaktionsplan für Social Media hilft dir, die Art der Kommunikation mit deiner Zielgruppe konkret vorauszuplanen und zu organisieren.
  • Nachvollziehbare Zuständigkeiten: Der Einsatz von Farben in deinem Redaktionsplan ermöglicht die Unterscheidung von Verantwortlichkeiten bzw. zeigt, welche Aufgaben bereits erledigt sind und welche noch umgesetzt werden müssen. So ergibt sich eine anschauliche Struktur für jegliche Content-Aktivitäten und deren Deadlines.

Welche Vorlagen kann man für einen Redaktionsplan nutzen?

Tatsächlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Redaktionsplan für deine Social-Media-Kampagnen zu entwickeln. Welche Form du für die Umsetzung deiner Strategie wählst, bleibt dir überlassen. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Prinzipiell hilft jeder individuelle Redaktionsplan, die Aufgaben rund um deine Ideen zu visualisieren. So behältst du stets den Überblick und kannst sämtliche To-dos termingerecht erledigen. Hier einige Anregungen zur Anwendung: 

  1. Du kannst beispielsweise eine simple Tabelle in Google Drive anlegen, mit der alle freigegebenen Nutzer arbeiten können.
  2. Online gibt es Vorlagen als kostenlose Beispiele.
  3. Je nachdem, wie komplex deine Social-Media-Aktivitäten ausfallen, kannst du auch kostenpflichtige Planungstools wie Scompler nutzen. Diese bieten unter anderem Extras wie Erinnerungen per Mail, wenn die nächsten To-dos bevorstehen und bilden auch den Status Quo jeder Aufgabe im Plan automatisch ab.
  4. Der Content-Creator von Facebook ist ebenfalls ein effizientes Instrument zur Planung und Veröffentlichung deiner Content-Formate. Bei Selbstständigen ohne Mitarbeiter oder Freelancern ist darüber hinaus Trello beliebt. Es zählt zu den einfachsten Tools, um Blog-Beiträge für Instagram etc. zu planen, zu verwalten und termingerecht zu posten. 

Für wen eignet sich Social-Media-Marketing?

Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist unbestritten ein Erfolgsfaktor. Social-Media-Marketingmaßnahmen sind für alle Unternehmensgrößen und Branchen relevant.

Denn auch KMU profitieren von einem hohen Bekanntheitsgrad und generieren Kontakte, wenn das Geschäftsmodell bei Kunden und Followern positiv verankert ist. Du musst in deiner Branche folglich kein Marktführer sein, um Social-Media-Kampagnen zu konzipieren oder Werbeanzeigen im Netz zu schalten. Jede Social-Media-Plattform stellt für Unternehmer einen wichtigen Kanal dar, der direkt zu den Nutzern, also zur potenziellen Zielgruppe führt. So kannst auch du deine Produkte und Dienstleistungen mithilfe großer Reichweite optimal vermarkten. Voraussetzung ist, dass du dich in den Social Media Netzwerken zeigst, wo sich mögliche Neukunden, aber auch Bestandskunden aufhalten. Plane deshalb ein realistisches Budget für Social-Media-Marketing und bleib am Ball bzw. im intensiven Austausch!

Tipp

Mit Social-Media-Marketing die Position in Suchmaschinen verbessern

Deine Präsenz in den sozialen Medien ist zum Beispiel für Suchmaschinen wie Google und Bing ein wichtiger Faktor, deine Relevanz bzw. die deiner Produkte zu bewerten. Somit ist das ein weiterer Grund als Unternehmer einen Social-Media-Auftritt zu pflegen. Es gibt einen mittelbaren Zusammenhang zwischen den Social Signals (Likes, Tweets, geteilte Inhalte, Kommentare) und dem Ranking im SEO, also der Position deiner Website in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google. Je höher deine Reichweite auf Facebook, LinkedIn und Co., desto besser deine SEO-Performance in den Suchergebnissen.

Tipp

Tritt professionell und empathisch auf!

Dazu gehört, dass du dich mit einem aussagekräftigen Profil präsentierst. Es sollte sachlich korrekt, aber auch empathisch sein. Dich von der Masse der Mitbewerber positiv abzugrenzen - das ist das Ziel im Content Marketing. Bei Social Media ist es entscheidend, die eigene Expertise anschaulich zu unterstreichen

Nutze außerdem die Chance, Links zu teilen, Artikel zu deinem Unternehmen zu veröffentlichen und halte Kontakt zu branchenrelevanten Gruppen. So gewinnst du Vertrauen und zeigst dich als Experte. 

Online-Marketing und Social Media: Welche Ziele verfolgt es?

Online-Marketing im Bereich von Social Media beginnt mit einer individuellen Strategie und konkreten Zielsetzungen. Um dein Unternehmen samt Dienstleistung und Produktvielfalt im Internet erfolgreich aufzustellen, braucht es eine strukturierte Vorgehensweise. Folgende Anforderungen müssen vorher erfüllt sein:

  • Formuliere Ziele, die du mithilfe gewählter Social-Media-Netzwerke erreichen möchtest, z. B. Kundenbindung, Imageförderung, Dialog mit Klienten und Markenbildung
  • Lerne deine Zielgruppe kennen
  • Mach dir die Kommunikationsform bewusst, die mit Social Media verbunden ist
  • Kreiere Content (Text, Videos, Bilder), der die Zielgruppe berührt
  • Prüfe den Erfolg deiner Marketingmaßnahmen in Social Media

Tipp

Passende Content-Formen

Welche Content-Formate sich für deinen Auftritt eignen, hängt von deinen Zielen ab. Geht es dir beispielsweise um mehr Traffic auf deiner Website, dann eignet sich visueller Content in Form von Videos. Gerade Kurzvideos (Reels, Shorts und TikToks) sind stark im Trend und werden vom Algorithmus oft stärker bevorzugt. Möchtest du den direkten Kontakt zu Usern fördern, entscheidest du dich am besten für User-Generated-Content-Aktionen. Bei der Planung deiner Aktivitäten im Web musst du stets die Anforderungen des Users in Bezug auf deine Erreichbarkeit und Ansprechbarkeit erfüllen. 

Mit den richtigen Tools die Community kennenlernen

Das Internet beziehungsweise Social Media ist für dich im Grunde eine überdimensionierte Werbeplattform, die unendlich viele Chancen zur Online-Werbung bietet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Social-Media-Kanäle oft sehr detaillierte Nutzerprofile zugänglich machen. So wird es Unternehmen erleichtert, auf Wünsche und Bedürfnisse von Usern einzugehen.

Jedes relevante Social-Media-Netzwerk mit qualitativ hochwertigem Content zu bestücken, ist oft eine zeitliche Herausforderung. Sogenannte Social-Media-Planungstools helfen dir, dieses Pensum zu stemmen. Es gibt hierfür eine große Auswahl an Tools und Apps, die dich als Unternehmer unterstützen. Deren Vorteile und Funktionen fallen oft sehr unterschiedlich aus. In allen Fällen helfen sie dir bei der Planung deiner Veröffentlichungen bzw. beim Posten und liefern ein professionelles Interaktionsmanagement.

Was macht eine gute Social-Media-Strategie aus?

Ähnlich wie beim klassischen Marketing führt auch beim Social-Media-Marketing nicht nur eine Strategie zum Erfolg. Geht es um die Ausarbeitung von Strategien, ergibt sich zu Beginn eine bestimmte Reihenfolge von Anforderungen, denen du dich stellen musst. Sie bilden die Grundlage deiner Strategien. Eine Social-Media-Strategie oder ein Social-Media-Konzept zu erstellen ist außerdem sinnvoll, um den Überblick zu behalten und nicht wahllos mit Nutzern zu interagieren. Sie hilft dir, deine Social-Media-Ziele zu erreichen. So gehst du dabei am besten vor:

  • Definiere deine Ausgangssituation
  • Lege Ziele und deine Zielgruppe fest
  • Analysiere deine Mitbewerber
  • Beschreibe die Maßnahmen, die du zur Erreichung dieser Ziele ergreifen wirst
  • Entscheide dich für bestimmte soziale Netzwerke, die dir geeignet erscheinen, um mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten
  • Arbeite dann für diese Maßnahmen jeweils eine einzelne Social-Media-Marketing-Kampagne aus
  • Bestimme den Content dafür
  • Lege die Metriken fest, mit denen du deine Fortschritte messen möchtest

Zusätzlich sollte deine Social-Media-Marketing-Strategie alle deine bestehenden und geplanten Social-Media-Konten auflisten. Konkret heißt das:

  • Liste deine spezifischen Ziele für jede Plattform auf, auf der du aktiv bist
  • Integriere dabei deine Content-Strategie für jede Social-Media-Plattform.
  • Halte die Timelines für die Reportings fest – das zeichnet einen guten Social-Media-Plan aus

Ist der Erfolg von Social-Media-Marketing messbar?

Um zu erfahren, wie erfolgreich du mit deinen Anzeigen, Kampagnen oder im direkten Dialog mit Usern bist, ist es ratsam, deine jeweilige Performance zu überwachen. Die schnellste Quelle, um Daten über deine Social-Media-Arbeit zu generieren, ist die jeweilige Plattform selbst. Als Administrator kannst du mit wenigen Klicks vielfältige Daten zu deiner Seite, zum Beispiel bei LinkedInd, einsehen.

Grundsätzlich geben spezielle Kennzahlen – sogenannte Key Performance Indicators (KPI) – Aufschluss darüber, ob dein Marketingkonzept mit Blick auf die formulierten Unternehmensziele erfolgreich ist und somit gute Ergebnisse erzielt.

Folgende Social-Media-Kennzahlen spielen beispielsweise eine Rolle:

  • Anzahl der Follower: Hier handelt es sich um Nutzerinnen und Nutzer, die deinem Profil bzw. deinen Inhalten folgen
  • Organische Reichweite: Sie gibt Aufschluss über die Reichweite eines werbefreien Beitrags aus deinem Hause
  • Engagement-Rate: Sie zeigt, wie gut Inhalte deines Contents beim User ankommen

Auch kostenfreie Tools, wie zum Beispiel Google Analytics in der Basis-Variante, geben relevante Antworten auf Fragen wie:

  • Aus welchem Land, Region oder Stadt kommen Follower?
  • Um welche Uhrzeit sind sie online?
  • Wie alt sind sie?
  • Wie ist ihr Geschlecht?
  • Welche digitalen Endgeräte nutzen sie?

Eine Erfolgsmessung umgesetzter Social-Media-Marketingmaßnahmen ist essenziell. Denn sie hilft dir festzustellen, ob deine Werbestrategie in die geplante Richtung geht oder nicht. So ist es leicht, immer wieder Anpassungen vorzunehmen oder aus Fehlern zu lernen. Gleichzeitig bist du dadurch in der Lage, Optimierungspotenziale zu definieren und dein Marketingbudget für Social Media anzupassen. Nicht zuletzt hilft eine Erfolgsmessung auch bei der Personalentscheidung.

Fazit: Mit einer breit aufgestellten Strategie zum Erfolg im Social-Media-Marketing

Setze beim Marketing und den Aktivitäten auf Social Media nicht alles auf eine Karte. Es reicht heute nicht mehr, sich nur auf eine Plattform wie Instagram oder LinkedIn zu verlassen. Zu schnell können sich die Dinge dort ändern. Eine eigene Webseite und eine breit aufgestellte Strategie machen dich unabhängiger von solchen Entwicklungen.


Daher gilt: Denke breiter. Mit einem vielseitigen System aus verschiedenen Marketing-Bausteinen gelingt das. Dazu gehören ein Blog, ein Newsletter, SEO, sowie die Präsenz auf Social-Media-Plattformen. Auch bezahlte Werbung, ein Onlineshop, Webinare, Podcasts, Gastbeiträge oder der Aufbau einer eigenen Community können starke Säulen deines Marketings sein. Wichtig ist: Stelle dich so auf, dass du nichts verlierst, wenn eine Plattform wegfällt.