Zusammenfassung
Pinterest-Marketing: Das Wichtigste zusammengefasst
- Pinterest ist eine soziale Plattform und mit einer eigenen Suchmaschine.
- Es gibt eine große Themenvielfalt, die Pinterest mit unendlich vielen Bildern, Videos und Grafiken bedient.
- Für dich als Unternehmer ist Pinterest ein interessantes Medium mit viel Potenzial, auf dem du zahlreiche User erreichen und deine Marke bekannter machen kannst.
- Bei der Erstellung eigener Pins (Posts auf Pinterest, die von anderen Usern gespeichert werden) ist der Wiedererkennungswert sehr wichtig. Für die Bearbeitung von Bildern etc. sind als Tool-Tipp Canva und Photoshop zu nennen.
- Für den Erfolg von Pins sind relevante Keywords entscheidend.
- Pinterest ist in stetigem Wandel. Deshalb solltest du im Zuge deines Pinterest-Marketings deine Marketing-Aktivitäten aktuellen Trends und Jahreszeiten passen und anschauliche Themen-Boards gestalten, um mehr Pinterest-Follower zu bekommen.
Was ist Pinterest?
Bevor ausführlich auf Pinterest-Marketing eingegangen wird, sollte dir zu Beginn kurz erklärt werden, was Pinterest eigentlich ist und wie es funktioniert. Informationen, Fakten und Geschichten präsentieren sich im Internet nicht nur als Content, sondern drücken sich auch in Bildern, Videos und GIFs aus. Als überdimensionierte Online-Pinnwand bietet Pinterest somit Inspiration und Wissen im Bilderformat zu fast allen Themenbereichen. Mode, Architektur, Garten oder Essen – egal welches Interessengebiet du ins Suchfeld der Suchmaschine eingibst, findest du umgehend Fotos bzw. weiterführende Informationen dazu. Die einzelnen Pins lassen sich in Ordner sammeln und strukturieren. Diese eigens erstellten Pinnwände kannst du öffentlich mit anderen Nutzern teilen oder für private Zwecke nutzen – von Inspirationen für Outfits über Ideen für die neue Wohnung bis hin zu Reisetipps ist alles dabei. Dadurch nehmen Nutzer auf Pinterest eine deutlich aktivere Rolle ein als auf Plattformen wie Instagram. Früher war Pinterest für seine überdurchschnittlich weibliche Nutzergruppe bekannt. Den Spitznamen der „Hausfrauen-App“ hat die Plattform allerdings hinter sich gelassen. Mit rund 500 Millionen Nutzern ist Pinterest heute in allen Alters- und Zielgruppen beliebt, zählt zu den erfolgreichsten Social-Media-Plattformen und kann hervorragend für Marketing eingesetzt werden.
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Gut zu wissen: Erfolgsgeschichte Pinterest
Pinterest wurde 2010 gegründet und hat sich seitdem zu einer der beliebtesten Social- Media-Plattformen weltweit entwickelt. Pinterest verfügt aktuell über etwa 450 Millionen aktive User pro Monat. Allein in Deutschland nutzen über 16 Millionen Menschen das Netzwerk und pinnen und teilen dabei täglich mehr als 4 Millionen Inhalte auf ihren virtuellen Wänden. Die Menge der Menschen, die du mit Pinterest erreichen kannst, steigt dabei sukzessive an. Trotz Konkurrenz durch Plattformen mit visuellem Fokus wie TikTok und Instagram erreichst du demnach über das Pinterest- Marketing diverse Zielgruppen.
Pinterest-Marketing - so funktioniert die Plattform
An erster Stelle beim Thema Pinterest-Marketing steht die Frage: Was kann man mit Pinterest machen? Die Funktionen der App sind divers, lassen sich aber durch folgende Punkte zusammenfassen:
- Du kannst eigene Pinnwände zu speziellen Themen anlegen.
- Hier lädst du deine eigenen Fotos hoch.
- Du kannst auch Bilder Dritter, deren „Pins“ häufig mit einem Link z. B. zu einer Unternehmenswebseite verknüpft sind, repinnen.
- Neben den Pinterest-Funktionen „Pin“ und „Repin“ kannst du Bilder liken oder kommentieren. Ein direkter Kommunikationsaustausch ist bei Pinterest jedoch nicht möglich.
- Stattdessen folgen Nutzer mithilfe des Follow-Buttons anderen User-Profilen und bleiben so stets auf dem Laufenden.
- Nutze zudem einen “Auf Pinterest teilen”-Button auf deiner Webseite, deinem Blog oder Shop. So wird automatisch ein Pin erstellt, den Kunden und Nutzer veröffentlichen können.
Somit erstellst du, wenn du beispielsweise Pinterest für dein Marketing einsetzt, nicht nur selbst Beiträge für Pinterest, sondern bietest auch die nötigen Rahmenbedingungen, damit Nutzer deine Inhalte selbst pinnen können.
Für dich als Marketer ist es interessant zu wissen, dass beim Pinnen auch Bilder mit Facebook und Co. verlinkt werden können – aber nur, wenn du die Profile vorher miteinander verknüpft hast. Besitzt du als Unternehmer also ein Facebook-Profil, ist es für dich sinnvoll, Pinterest anzubinden. So erhöhst du die Reichweite deiner Marke.
Muss man Pinterest bezahlen?
Pinterest ist kostenlos. Das schließt alle Nutzungsoptionen mit ein und so setzt du mit der Plattform auf ein kostenfreies Marketing-Tool. Dadurch ist Pinterest ideal für junge Unternehmer mit einem begrenzten Marketingbudget.
Pinterest-Marketing: Wie nutzt du Pinterest als Unternehmer?
Um Pinterest für dein Business nutzen zu können, musst du ein Unternehmensprofil anlegen. Ohne Anmeldung kannst du Pinterest nicht sinnvoll nutzen, auch zur Nutzung des Marketing-Tools ist das Unternehmensprofil grundlegend. Diese Funktion auf Pinterest ist nicht kostenpflichtig. Indem du einen Pinterest Business-Account erstellst, kannst du beispielsweise eine umfangreiche Erfolgsanalyse deiner Pins durchführen.
Der Hauptunterschied zwischen einem privaten und einem geschäftlichen Pinterest-Konto liegt in den Zielen und Funktionen. Private Nutzer speichern vor allem Ideen und Inspirationen für sich selbst. Mit einem Business-Konto hingegen möchtest du gezielt Aufmerksamkeit auf dein Angebot lenken und deine Inhalte für ein breites Publikum sichtbar machen.
Dafür stellt das Unternehmensprofil einige Funktionen zur Verfügung. So kannst du sogenannte Rich Pins nutzen, die mehr Informationen zu deinen Produkten und Dienstleistungen zeigen, Werbung schalten und du hast Zugriff auf detaillierte Analyse-Tools. Mit Pinterest Analytics erkennst du, welche Pins und Pinnwände gut ankommen und wo noch Potenzial steckt. Auch erhältst du per E-Mail Informationen über aktuelle Trends oder Webinare. So kannst du deine Strategie Schritt für Schritt verbessern.
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Verifiziere dich auf Pinterest
Pinterest bietet die Möglichkeit, dass du dich als vertrauenswürdig verifizieren lässt. Für Kunden ist das nicht nur eine Absicherung, sondern lässt dein Profil und somit auch dein Marketing auf Pinterest professioneller wirken. Das Badge erscheint auf deinem Unternehmensprofil.
Warum ist Pinterest für das Online-Marketing von Unternehmen interessant?
Soziale Plattformen wie Pinterest bieten Usern einen hohen Grad an Bedürfnisbefriedigung bei einem gleichzeitig geringen Nutzer-Aufwand. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum du Pinterest in deinen Marketingmix einbeziehen solltest. Mit gezielten Marketing-Maßnahmen kann dir Pinterest helfen, dein Image als Unternehmer zu stärken. Hinzu kommt, dass Menschen Bilder deutlich schneller verarbeiten als Text. Auf Online-Pinnwänden können sie zeigen, was ihnen gefällt bzw. ebenso unkompliziert nach Anregungen und Tipps forschen – und das ganz ohne Worte.
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Pinterest-Marketing: Nähe und Interaktion führen zum Erfolg
Pinterest-Marketing für dein Unternehmen erfolgreich umzusetzen, heißt, dass du nicht nur herkömmliche Werbekampagnen präsentierst. Stattdessen kannst du Usern den Blick hinter die Kulissen deines Unternehmens gewähren. Wirkungsvoll ist in diesem Kontext zum Beispiel ein Aufruf an Pinterest-User, Bilder von sich und deinem Produkt zu pinnen. Du selbst repinnst all diese Bildformate hinterher auf deinem „Board“ und verknüpfst dich so ganz smart mit Menschen, die auf diese Weise zu Kunden werden können.
Achtung: Vermeide den Eindruck, dass du hinsichtlich deines Pinterest-Marketings nur auf Eigenwerbung aus bist und setze auch „Likes“ sowie Kommentare zu den Pins Dritter. So förderst du als Pinterest-Nutzer die allgemeine Interaktion. Mit der URL „http://pinterest.com/source/URL/“ kannst du feststellen, welche Pins deiner Webseite User auf Pinterest gepinnt haben. Hierfür musst du lediglich deine eigene Domain am Ende der empfohlenen URL eingeben.
Für dich ist es deshalb eine gute Idee, zusätzlich zu Profilen wie Facebook und Co. ein eigenes Pinterest-Konto anzulegen. Damit generierst du garantiert mehr Traffic und weckst zum Beispiel durch das Pinnen von Werbeplakaten die Neugierde von Usern. Mit ansprechenden Produktbildern ist es nämlich Unternehmen aus dem B2C-Segment ein Leichtes, Kunden und Interessenten auf die eigene Website oder zum Online-Shop zu bringen. Aber auch ohne Präsenz auf Instragram oder Facebook kann sich Pinterest-Marketing lohnen. Das gilt beispielsweise für kleinere Online-Shops oder Blogs.
Pinterest lebt von seiner Langlebigkeit. Anders als auf Plattformen wie Instagram, auf der deine Beiträge nach kurzer Zeit kaum noch vom Algorithmus gefördert werden, sorgen erfolgreiche Pins auch noch Jahre später für Traffic. Ein klarer Vorteil, der Pinterest in Bezug auf Marketing von anderen Social-Media-Plattformen abhebt.
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Eignet sich Pinterest für B2B-Marketing?
Pinterest als Marketing-Tool ist in erster Linie interessant für deine potenzielle B2C-Kundschaft. Dennoch kannst du deinen Account nutzen, um mehr Traffic für deine Online-Präsenz zu gewinnen.
- Fachwissen mit Infografiken und Fallstudien unter Beweis stellen
- Mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) die Position deines Boards und der Pins in den Ergebnissen der Suchanfragen verbessern
- Produkte und Dienstleistungen für B2B visualisieren
- Bisherige Kundenerfahrungen teilen
- Kooperationen mit Influencern und Experten auf dem Board teilen, die für Unternehmen relevant sind
Pinterest-Marketing: Wie sieht die Zielgruppe aus?
Als moderner „Blog ohne Worte“ ist Pinterest der Liebling unter den virtuellen Plattformen. Möchtest du gezieltes Pinterest-Marketing betreiben, um deinen Umsatz zu steigern, musst du dich mit der Frage auseinandersetzen, wer Pinterest nutzt. Hier einige Fakten:
- Die größten Vorteile innerhalb des Pinterest-Marketings ergeben sich im B2C-Bereich.
- Pinterest wird meist von jungen Usern genutzt. Mehr als die Hälfte ist zwischen 18 und 34 Jahre alt.
- Über zwei Drittel der Nutzer auf Pinterest sind weiblich. Die Registrierungen männlicher Besucher nehmen jedoch zu.
- Was die Endgerätenutzung angeht, so erfolgen auch bei Pinterest fast drei Viertel der Zugriffe über mobile Geräte.
- Besucher auf der Plattform zeichnen sich durch hohes Kaufinteresse aus.
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Audience Insights beim Pinterest Marketing aufrufen
Falls du für dein Pinterest-Marketing noch genauer wissen möchtest, wie sich die Nutzerschaft zusammensetzt, kannst du dafür die Audience Insights in deinem Business-Account nutzen. So rufst du diese auf:
- Geh oben auf „Analytics“.
- Klicke auf „Audience Insights“.
- Wähle „Alle Pinterest-Benutzer“ aus.
Hier erhältst du eine Übersicht zu den erreichten Usern und deren beliebtesten Kategorien. Die Beschreibung enthält auch demografische Merkmale und Hinweise zu den verwendeten Geräten.
Mit inspirierendem Pinterest-Marketing hin zu mehr Traffic
Wie bei jeder Marketingstrategie geht es auch im Rahmen von Pinterest-Marketing-Maßnahmen darum, Wünsche und Probleme von Zielgruppen zu identifizieren. So bist du in der Lage, Lösungen anzubieten und die Aufmerksamkeit von Usern zu gewinnen. Themenbereiche, die auf Pinterest mit Fotos, Videos etc. veranschaulicht werden, gibt es unendlich viele. Zusammen sind sie eine perfekte Spielwiese für dich und deine Geschäftsidee.
Für welche Branchen ist Pinterest Marketing besonders interessant?
Wenn du dich entscheidest, auf Pinterest präsent zu sein und deinen Marketing-Mix zu erweitern, setzt du am besten auf inspirierendes Bildmaterial, smarte Infografiken und Videos. Nicht alle Produkte und Branchen sind gleich gut dafür geeignet, um sie mithilfe von Pinterest-Pins zu bewerben. Hier einige erfolgreiche Beispiele:
- Die mit Abstand meisten Klicks gibt es in der Kategorie „Einrichtungsideen“. Besonders Do-it-yourself-Projekte sind sehr beliebt.
- Ebenfalls gute Chancen haben alle Unternehmer, die im Tourismus tätig sind. Rund ein Drittel der Nutzer lässt sich auf Pinterest zum nächsten Traumurlaub inspirieren.
- Einige nutzen Pinterest gerne, um aktuelle Modetrends zu erkunden und Marken zu kaufen.
- Mehr als ein Drittel der Nutzer sucht bei Pinterest nach Fitness-Übungen. Tutorials und Tipps lassen sich beispielsweise perfekt mit der dafür erforderlichen Sportausrüstung vermarkten.
- Tipps zu den neuesten Frisuren sowie Make-up und Informationen zu Körperpflegeprodukten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Setze auch hier auf Tutorials und Checklisten.
- Selbst Finanzprodukte und Versicherungen lassen sich auf Pinterest vermarkten. Wenn du als Finanzberater tätig bist, kannst du beispielsweise eine Liste mit den besten Geldspartipps posten und so auf dich aufmerksam machen.
- Allgemein gilt: Wer einen Shop über Adobe Commerce, Salesforce Commerce Cloud, Shopify oder WooCommerce betreibt, kann die kostenfreie Pinterest-Integration nutzen. So bedarf es nur wenigen Klicks und du kannst Pinterest für dein Marketing effizient nutzen.
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Definiere Buyer-Personas für Pinterest Marketing
Auch im Umgang mit Pinterest und mit Blick auf künftige Kunden hilft es dir, eine sogenannte „Buyer-Persona“ festzulegen. Überlege dir dabei, welche Eigenschaften diese fiktiven Mitglieder deiner Zielgruppe idealerweise besitzen sollten. Eine Zielgruppe definieren, bedeutet Alter, Vorlieben und Wünsche einzuschätzen. Für deine Pinterest-Marketing-Strategie ist es auch wichtig zu wissen, auf welchen Plattformen sie zu finden sind. Richte deine Aufmerksamkeit aber nicht nur auf potenzielle Kunden, sondern auch auf deren favorisierte Influencer.
Wie funktioniert Marketing mit Pinterest? 8 Praxis-Tipps
Bevor du dein Geschäftsmodell über Pinterest vermarktest, solltest du dir eine Strategie im Umgang mit der Plattform zurechtlegen. Mit diesen 8 Tipps wollen wir dich beim Aufbau deines individuellen Pinterest-Marketings unterstützen:
- Identifiziere deine Zielgruppe – dazu gehören User und Influencer.
- Sei kreativ beim Anlegen deiner Pins: Wähle Bilder, die deine Philosophie vermitteln. Nutze dabei die Wirkung von Hashtags und Keywords in der Pin-Beschreibung.
- Pflege deine Pinterest-Auftritte: User lieben die Abwechslung. Teste neue Formate und veröffentliche regelmäßig neue Bilder sowie Videos. Behalte dabei aktuelle Trends im Blick und richte deine Pinnwände danach aus.
- Lege Wert auf optimale Bildformate. Informiere dich z. B. über Vorgaben für Standardpins, Video- und Idea-Pins – für welche Art von Content eignet sich jeweils Quer- oder Hochformat besser?
- Gestalte deine Pins einheitlich. Das heißt, lege ein Design fest und nutze es als Vorlage. Damit schaffst du einen hohen Wiedererkennungswert.
- Kontrolliere die Qualität deiner Website. Hohe Absprungraten von Usern wirken sich negativ auf die Sichtbarkeit deiner Pins und damit auch auf dein Pinterest-Marketing aus. Entsprechend ansprechende Profilbeschreibungen wecken das Interesse von Besuchern und geben zusammengefasste Informationen über dein Unternehmen.
- Nutze Rich-Pins für die Zielgruppenwerbung. Für Pins dieser Art hinterlegst du Links oder Informationen zu Produkten. Mit einem Klick auf dein Foto werden Rich-Pins aktiviert und steigern das Interesse potenzieller Kunden. Unterscheide dabei 3 Arten: Produkt-Rich-Pins, Rezept-Rich-Pins und Artikel-Rich-Pins.
- Texte optimierte Bildbeschreibungen. Nutze dazu die passenden Keywords, die Nutzer bei Pinterest in der Suchleiste eingeben, denn die Interessen deiner Zielgruppe ändern sich im Laufe der Zeit.
Die aktuellen Trends im Pinterest-Marketing
Wie alle sozialen Medien ist Pinterest einem stetigen Wandel unterworfen. Was im letzten Jahr bei der Vermarktung deiner Produkte noch gut funktioniert hat, kann mittlerweile längst Schnee von gestern sein. Deshalb ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und die Strategie deines Social-Media-Marketings laufend anzupassen. Beachte die folgenden Trends für ein erfolgreiches Pinterest-Marketing:
- Mit Idea Pins bekommst du bei Pinterest noch mehr Follower, denn Pins dieser Art beinhalten bis zu 20 Seiten mit Bildern, Videos und Text. Damit kannst du deiner Zielgruppe eine durchgängige Geschichte erzählen.
- Der Pinterest Algorithmus legt mehr Wert auf Qualität als auf Quantität. Deshalb solltest du pro Tag nur etwa drei Pins posten. Bilder sollten, wenn möglich, nicht gekauft sein. Denn „Stockfotos“ werden vom Algorithmus angeblich negativ bewertet.
- Zu den Trend-Themen des Jahres 2025 gehören zum Beispiel ausgefallene Reiseziele in die Berge, Partnerlooks, nachhaltige Mode, Yoga und mutige Muster in der Dekoration.
- Ein Blick in die aktuellen Entwicklungen und Trends bei Pinterest kann zu eigenen Ideen verhelfen. Scheue dich nicht Inspiration bei anderen zu holen. Gerade bei Unternehmen deiner Branche kannst du auf diese Weise ein genaueres Bild bekommen, wie erfolgreiches Pinterest-Marketing abläuft.
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Pinterest-Marketing: Beispiele für Best Practices
Am einfachsten lassen sich Pinterest und die Möglichkeiten im Marketing verstehen, wenn du dir deine Mitbewerber ansiehst.
- Ein Positiv-Beispiel für guten Content zum Thema Essen bietet die Marke Maggi. Durch saisonal gestaltete Pinnwände vervielfacht sie die monatlichen Klicks ihrer Zielgruppe.
- Der Hersteller Krylon zeigt auf Pinterest, wie mithilfe seiner Farben aus wertlosen alten Gegenständen etwas Neues entsteht.
- Das Magazin „Hochzeitskiste“ hat sich auf Pinterest mit diversen Guides zu unterschiedlichen Themen rund um ein Hochzeitsevent einen Namen gemacht.
Tipps und Tricks für erfolgreiche Pins auf Pinterest
Möchtest du für dein Marketing Pinterest nutzen und zählst demnach zu den Anfängern, kann es einige Zeit dauern, bis du mit der App vertraut bist. Die folgenden Tipps für Anfänger helfen, deine Strategie auf Pinterest von Beginn an klar zu formulieren und typische No-Gos von Pinterest zu vermeiden.
- Das richtige Format: Wenn du im Zuge deines Marketings Inhalte auf Pinterest teilst, sollten deine Bilder oder Videos idealerweise im Hochformat sein. Pinterest gibt hier ein Format von 2:3 (z. B. 1000 x 1500 Pixel) vor.
- Hilfe von geeigneten Design-Tools: Ein besonders schneller und unkomplizierter Weg, um professionelle Pins zu gestalten, bieten Online-Tools. Canva ist hier ein beliebtes Beispiel. Die Plattform bietet zahlreiche Vorlagen, die du in wenigen Klicks an dein Marken-Design anpassen kannst.
- Mehrere Pins auf einmal erstellen: Möchtest du mehrere Pins auf einmal erstellen, hilft hier eine Excel-Tabelle zur Planung. Anschließend kannst du über die Import-Funktion in Canva aus einer CSV-Datei automatisch eine Serie von Pins generieren. Lade anschließend die CSV-Datei hoch, gehe im Design deiner Wahl auf das Textfeld, klicke die drei Punkte an und wähle „Datenquelle importieren“.
- Pins vorplanen: Gerade dann, wenn du deine Pins vorproduzierst, kannst du die Planungsfunktion nutzen. Pinterest ermöglicht es, bis zu 30 Tage im Voraus zu planen – optimal für dein Pinterest-Marketing. Durch Tools wie Tailwind App oder Later kannst du deine Pins ohne Einschränkungen in Zeit oder Menge vorplanen.