So gelingt die Kundenrückgewinnung

Nachhaltigen betrieblichen Erfolg erreichst du nur, wenn du regelmäßig neue Kunden gewinnst, enge Kundenbindung herstellst und auf Kundenrückgewinnung setzt. Lies hier, wie du frühere Käufer reaktivieren kannst.

Zuletzt aktualisiert am 30.10.2025
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Von Kundenrückgewinnung profitierst du mehrfach

Kundenabwanderung ist im Wettbewerb normal – entscheidend ist, wie du darauf reagierst. Mit gezielten Maßnahmen und digitaler Datenanalyse lassen sich viele ehemalige Kunden effizient zurückgewinnen. Meist ist die Reaktivierung bestehender Kontakte meist deutlich günstiger ist als die Neukundengewinnung. Im Kontakt mit ehemaligen Käufern kannst du auch erfragen, warum sie derzeit nicht mehr kaufen, um zukünftig Abwanderungsgründe zu verhindern. Nicht zuletzt sind viele Kunden, die du zurückgewinnen willst, positiv überrascht, dass du um sie kämpfst. Sie geben unter Umständen ihre Erfahrungen an andere Menschen weiter, sodass du sogar neue Kunden ohne teure Kundenakquise bekommst.

4 Schritte, deine Kunden zurückzugewinnen

Grundsätzlich kann die Kundenrückgewinnung in 4 Phasen ablaufen:

Schritt 1: Verschaffe dir einen Überblick

Zuerst prüfst du deinen Handlungsbedarf in der Kundenbindung. Erstelle eine Umsatzliste für die vergangenen 2 bis 3 Jahre. Filtere diejenigen Kunden heraus, die mindestens in den letzten 6 bis 12 Monaten nicht bei dir gekauft haben. Welchen Zeitraum du konkret wählst, hängt davon ab, wie viel Zeit typischerweise in deiner Branche zwischen 2 Aufträgen liegt. Wenn du Fernseher oder andere langlebige Produkte verkaufst oder Handwerkerleistungen erbringst, vergehen oft mehrere Jahre, bis du einen Kunden wiedersiehst. Verkaufst du hingegen Werkzeuge oder erbringst Gärtnerarbeiten, liegen die Abstände eventuell nur bei einigen Wochen.

Aber lohnen sich die Maßnahmen, um alte Kunden zu reaktivieren ? Sortiere die Liste der abtrünnigen Kunden nach Umsätzen. Bei Kunden, die für deine Branche wenig Umsatz pro Jahr getätigt haben, lohnt sich der Aufwand in der Regel nicht.

Tipp

Berechne deinen Profit mit dem Deckungsbeitrag

Noch besser ist es, wenn du den Deckungsbeitrag (DB) eines Kunden ermitteln kannst. Der DB ergibt sich, wenn du von den Kundenumsätzen die vom Kunden direkt verursachten variablen Kosten abziehst, etwa Materialien oder Fremdleistungen. Je höher der DB, desto profitabler der Kunde für dich.

In der ersten Etappe der Rückgewinnung von Kunden ist es hilfreich, wenn du deine Ehemaligen in wichtige und weniger wichtige Auftraggeber einteilst. Orientiere dich hierfür am früheren Umsatz oder dem Deckungsbeitrag.

Schritt 2: So kannst du ehemalige Kunden zurückgewinnen

Nutze eine Mischung aus klassischen und digitalen Kanälen. Folgende Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung haben sich bewährt:

  • Personalisierte E-Mails mit Bezug auf frühere Käufe („Wir vermissen dich!“)
  • Retargeting-Anzeigen auf Social Media oder Google, die ehemalige Kunden ansprechen
  • Exklusive Aktionen oder Gutscheine, um den Wiedereinstieg attraktiv zu machen
  • Bei wichtigen Kunden: persönlicher Anruf oder Einladung zu einem Event

Kombiniere Offline-Elemente (z. B. Postkarten oder Muster) mit einem klaren digitalen Ziel: QR-Code oder Landingpage, über die Kund:innen sofort reagieren können.

Tipp

Erneute Kontaktaufnahme bei keiner Reaktion des Kunden

Reagieren die Empfänger nicht innerhalb einer bestimmten Frist, planst du eine zweite Kontaktwelle, aber testest du das optimale Timing (z. B. nach 14, 30 oder 60 Tagen).
Nutze unterschiedliche Kanäle: Wenn die erste Ansprache per E-Mail erfolgte, folgst du telefonisch oder über Social Media nach.
[Ergänzt:] So erhöhst du die Sichtbarkeit, ohne aufdringlich zu wirken, und kannst je nach Reaktion automatisiert den nächsten Schritt auslösen.

Info

Datenschutz & rechtliche Aspekte

Achte auf Datenschutz (DSGVO).
Rückgewinnungsaktionen dürfen nur an Kunden gesendet werden, die der werblichen Nutzung ihrer Daten zugestimmt haben.
Prüfe, ob eine gültige Einwilligung vorliegt, bevor du E-Mails, SMS oder personalisierte Anzeigen versendest.
Biete außerdem immer die Möglichkeit zum Abmelden oder Widerruf.

Rechne bei der Kundenrückgewinnung pro Kunde mit Reaktivierungskosten von etwa 20 Prozent des früheren Umsatzes. Den genauen Betrag solltest du vor allem bei wichtigen Kunden festhalten und ihn bei weiteren Aktivitäten zugrunde legen.

Kundenverluste: Mögliche Wechsel- und Abwanderungsgründe erfragen

Bei der Reaktivierung ehemaliger Kunden solltest du stets erfragen, warum sich ein Kunde abgewendet hat. Das verbessert deine Kundenbindung: Du erfährst, ob es an Fehlern im Unternehmen liegt, ob Wettbewerber ein besseres Angebot entwickelt haben oder ob sich die Interessen geändert haben.

Wenn du verlorene Kunden zurückgewinnen willst, ist es hilfreich, einen Leitfaden parat zu haben. Frage ehemalige Käufer Folgendes:

  • Warum hast du die Kundenbeziehung beendet oder ruhen lassen? Lag es an der Kundenzufriedenheit?
  • Wenn der Kunde Angebote des Wettbewerbers anführt: Welche Erfahrungen hast du mit der Firma X gemacht? Was hat dir besser gefallen als bei uns, was weniger gut?
  • Wenn der Kunde andere Interessen anführt: Welche sind das? Können wir dich mit einem veränderten Angebot überzeugen? Oder: Diese Artikel haben wir auch im Portfolio, allerdings bieten wir sie wegen der geringen Nachfrage nicht aktiv an. Aber sieh mal hier …
  • Was hat dich bewogen, wieder zu uns zu wechseln? Frage auch danach, ob die Kunden die „Rückkehreraktion“ positiv wahrnehmen.
  • Was können wir besser machen, um Kundenbindung und Kundenzufriedenheit zu stärken?

Schritt 3: Prüfe den Erfolg deiner Maßnahmen

Ob deine Aktionen zur Kundenreaktivierung wirken, erfährst du am einfachsten, indem du für alle Kontakte feststellst, ob diese Personen (wieder) bei dir gekauft haben und wie hoch Umsatz beziehungsweise DB waren. Erstelle anhand folgender Fragen eine Erfolgsrechnung:

  • Wie viele Kunden haben überhaupt auf deine Aktionen zur Kundenrückgewinnung reagiert?
  • Wie viele der kontaktierten Kunden haben gekauft?
  • Wie hoch waren die Umsätze/Deckungsbeiträge pro Kauf im Schnitt?
  • Wie hoch sind die Umsätze/Deckungsbeiträge im Vergleich zu Neu- und Stammkunden?
  • Ist der Vergleich repräsentativ oder gibt es Einflüsse, die das Ergebnis verfälschen, etwa weil mehrere neue Großkunden gewonnen werden konnten oder du dich längere Zeit nicht mehr intensiv um Akquise gekümmert hast?

Beispiel einer einfachen Erfolgsanalyse:

Kundengruppe
Kundengruppe Anzahl Umsatz/DB gesamt Akquise-/Werbe-Reaktivierungskosten gesamt Umsatz/DB gesamt erbleibender Umsatz/DB je Kunde
Reaktivierte Kunden 5 3.150 630 (Schätzung 20 %, wird sukzessive mit echten Zahlen hinterlegt) 2.520 504
Neukunden 3 1.740 790 950 317
Stammkunden 102 56.040 4.160 51.880 509

Zeitraum: August 2019-August 2020.

Alle Angaben in EUR, Werte zum Teil gerundet

Die Übersicht zeigt, dass sich die Kundenrückgewinnung in diesem Fall lohnt. Der nach Reaktivierungskosten verbleibende Umsatz oder DB liegt im Bereich von Stammkunden und übertrifft den Beitrag von Neukunden deutlich.

Schritt 4: Lerne aus den Kundengesprächen

Versuche, aus den Kommentaren zurückgewonnener Kunden Verbesserungen abzuleiten. Die Praxis zeigt, dass Unternehmen häufig ihren Service verbessern oder sich stärker um neue Produkte oder Leistungen kümmern müssen.

Aus den Aussagen solltest du eine Übersicht mit den Kundenwünschen und eine Priorisierung erstellen. Lass Fehler abstellen, die mehrere zurückgewonnene Kunden angeführt haben. Oder setze Maßnahmen um, die schnell zum Erfolg führen.

Wichtig für die weitere Kundenbindung: Frage reaktivierte Kunden nach einiger Zeit, ob sie mit den Verbesserungen zufrieden sind.

Beuge in der Folgezeit vor, um Abwanderungen zu verhindern. Frage nach der Kundenzufriedenheit oder Änderungswünschen, etwa für das Produktangebot und den Service.

Sonderfall: Kundenrückgewinnung nach der Reklamation

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Die Folge sind allzu oft Kundenbeschwerden. Die Herausforderung besteht darin, unzufriedene oder verärgerte Kunden zurückzugewinnen. Daher ist jede Reklamation auch eine Chance zur Kundenbindung! Denn sie zeigt, dass der Kunde weiter mit deinem Unternehmen in Kontakt bleiben will. Er könnte auch wortlos zur Konkurrenz abwandern. Deshalb solltest du Reklamationen ernst nehmen, systematisch bearbeiten und den Kunden möglichst wieder zufriedenstellen. Damit du nach der Reklamation eine Kundenrückgewinnung verzeichnest, haben wir diesen Leitfaden zusammengestellt:

Schritt 1: Mach deinen Kunden die Reklamation leicht

Am besten ist es, wenn du bei der Bearbeitung von Reklamationen schrittweise vorgehst. So kannst du die Kundenzufriedenheit und Kundenrückgewinnung oft nachhaltig steigern.

Wenn ein unzufriedener Kunde nicht schnell in Erfahrung bringt, wie er sich beschweren kann, besteht folgende Gefahr: Wie die meisten Kunden lässt er die Sache auf sich beruhen, meldet sich nicht und kauft beim nächsten Mal bei der Konkurrenz. Ermögliche es deinen Kunden, sich schnell und einfach mit dir in Verbindung zu setzen und motiviere ihn dazu, dies auch zu tun.

  • Richte einfache und klare Kommunikationswege ein: Nenne eine einheitliche Telefonnummer, eine einprägsame E-Mail-Adresse oder feste Ansprechpartner für Reklamationen.
  • Kommuniziere die Kontaktmöglichkeiten regelmäßig. Denn auch wenn sich ein Kunde im Moment gar nicht beschweren möchte, muss ihm die Möglichkeit zur Reklamation bekannt sein. Die Informationen kannst du z. B. über die Firmen-Homepage und alle Geschäftspapiere (Lieferscheine, Rechnungen, Briefbögen etc.) weitergeben.
  • Rege die Kunden dazu an, sich zu beschweren, etwa mit einem Slogan wie: „Wenn du zufrieden bist, sag es weiter. Wenn nicht, sag es uns (hier Kontaktmöglichkeit angeben).“

Schritt 2: Schaffe klare Regeln für den Umgang mit Reklamationen

Bearbeite jede Beschwerde zeitnah und systematisch. In der Praxis hat es sich bewährt, dazu einige Regeln aufzustellen. Diese müssen für dich und deine Mitarbeiter gleichermaßen gelten.

Regeln für den Umgang mit Reklamationen:

  • Nimm dich einer Beschwerde möglichst selbst an oder bestimme einen Vertreter. Statte diesen mit allen Vollmachten aus, eine Reklamation eigenverantwortlich zu bearbeiten.
  • Informiere alle Mitarbeiter, dass sie Kunden, die reklamieren, mit dir oder deinem Vertreter verbinden sollen. Am Telefon muss jeder Mitarbeiter einen reklamierenden Kunden zumindest verbinden oder, wenn das momentan nicht möglich ist, dem Kunden einen Rückruf innerhalb enger zeitlicher Grenzen zusagen (Faustregel: maximal 1–2 Stunden).
  • Lege eine Bearbeitungszeit fest. Faustregel: Standardfälle solltest du in 1–3 Tagen beheben. Bei Besonderheiten, die länger dauern, solltest du den Kunden darüber informieren.
  • Behandle reklamierende Kunden, stets freundlich. Höre zu und lass dir den Fall ausführlich schildern. Wenn du Fragen hast: Hake erst nach, wenn der Kunde seine Sicht der Dinge dargelegt hat. Sprich Kunden mit Namen an und lass dir seine Kontaktdaten geben. Zeige dem Kunden gegenüber Verständnis und entschuldige dich für gemachte Fehler. Signalisiere frühzeitig Bereitschaft, ihm entgegenzukommen. Nur so kannst du mit einer Kundenrückgewinnung rechnen.

Achtung

Kunden niemals abwimmeln

Keinesfalls darf irgendjemand in deinem Betrieb Kunden, die sich beschweren, abwimmeln oder sich kurz angebunden als „nicht zuständig“ bezeichnen.

  • Erfasse die Beschwerden schriftlich, z. B. mithilfe eines Standard-Formulars (Link auf Download). So ist sichergestellt, dass du keine wichtigen Dinge vergisst und du die Reklamationen später auswerten kannst, um Verbesserungen gezielt umzusetzen.
  • Überlege dir, wie du mit Kunden umgehst, die sich erkennbar grundlos beschweren. Jede Reklamation verursacht nicht nur Arbeit und Kosten. Kunden, die auf den ersten Blick dein kulantes Vorgehen ausnutzen wollen, schaden dir direkt. Hier solltest du dich nicht kulant zeigen und betreffende Kunden darauf hinweisen, etwa wie folgt: „Leider stelle ich fest, dass du dich mehrfach grundlos beschwert hast (ggf. konkrete Fälle nennen). Auch jetzt ist das leider so. Ich bitte dich, dich nur zu beschweren, wenn du einen echten Anlass hast. Sonst möchte ich dich bitten, künftig nicht mehr bei mir zu kaufen.“

Schritt 3: So kannst du die Kundenrückgewinnung steigern

Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass die meisten Kunden, die sich beschweren, zufrieden sind, wenn du dich dem Anliegen annimmst und signalisierst, dass du ähnliche Fehler künftig vermeiden willst. Kaum ein Kunde erwartet, dass er über den Ausgleich des eigentlichen Fehlers hinaus nennenswert entschädigt wird. Bereits mit kleinen Wiedergutmachungen steigerst du die Kundenzufriedenheit und verbesserst die Kundenbindung. Zudem verhinderst du, dass Kunden abwandern.

Möglichkeiten, um Kunden weiter entgegenzukommen:

  • Fasse ca. 2–4 Wochen nach erfolgter Reklamationsbearbeitung telefonisch beim Kunden nach. Frage, ob er mit der Abwicklung zufrieden war. Biete ihm bei dieser Gelegenheit z. B. einen einmaligen Nachlass beim nächsten Kauf an. Auf diese Weise treibst du die Kundenrückgewinnung voran.
  • Auch ohne Nachfassen kannst du Kunden einen einmaligen Nachlass gewähren. Je nach Kaufvolumen oder Schadenshöhe sind 5–35 EUR angemessen.
  • Biete Kunden ein kleines Geschenk an, z. B. ein Accessoire oder eine Warenprobe.
  • Falls möglich: Lade den Kunden ein, sich deine Produktion anzusehen oder kostenlos an einer Veranstaltung teilzunehmen. etwa einer Hausmesse oder einem Workshop.

Tipp

Nicht nur bei Reklamationen nach der Kundenzufriedenheit fragen

Frage deine Kunden auch ohne Anlass regelmäßig, ob sie zufrieden waren, ob sie Änderungen wünschen oder ob sie Verbesserungsvorschläge haben. Belohne die Teilnehmer, indem du sie an einer Verlosung mit kleinen Preisen, z. B. Gutscheinen, teilnehmen lässt.

Praxis-Beispiel Kundenrückgewinnung

Peter Huber verkauft hochwertige Werkzeuge zu moderaten Preisen. Seit geraumer Zeit hat er den Eindruck, dass er einige Kunden schon länger nicht mehr gesehen hat. Er stellt fest, dass 6 Prozent seiner Kunden länger als 8 Monate nicht mehr gekauft haben. Die Ursachen kennt er nicht. Er beschließt, mit 12 Kunden persönlich zu sprechen, mit denen er einen Deckungsbeitrag von mehr als 1.500 EUR pro Jahr erwirtschaftet hat. Andere Kunden möchte er per Brief kontaktieren.

Huber überlegt, dass er jedem reaktivierten Kunden 10 Prozent Nachlass auf den ersten Kauf gewähren und ihm als Geschenk ein Werkzeug aus dem neuen Sortiment überreichen will. Bei seinen Besuchen fragt er nach den Gründen für die lange Abwesenheit. Er erfährt, dass wichtige Wettbewerber Maschinen gegen Entgelt verleihen oder eine Produktberatung per Internet anbieten. Einige Kunden haben aufgrund eines Ortswechsels einen anderen Anbieter gewählt, wieder andere sind von einem Mitarbeiter, von dem sich Huber inzwischen getrennt hat, unfreundlich behandelt worden.

Huber beschließt den Aufbau eines Werkzeug- und Maschinenverleihs und will seinen Internetauftritt und -service verbessern.

Sein Fazit: Von den persönlich angesprochenen Kunden konnte er 3 reaktivieren. Von den inzwischen mehrfach mit Brief angeschriebenen Kunden haben sich 19 gemeldet, 4 haben wieder bei ihm gekauft. Die Umsätze und sogar die Deckungsbeiträge nach Abzug der Rabatte und Kosten für die Geschenke waren ähnlich hoch wie früher. Die Maßnahme zur Kundenrückgewinnung  hat sich gelohnt. Huber will sie einmal pro Jahr wiederholen.