Soziale Netzwerke: Das musst du für dein Unternehmen wissen

Soziale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – ob Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest oder LinkedIn. Nahezu jeder nutzt täglich eines der sozialen Netzwerke – und das inzwischen nicht mehr nur zur Unterhaltung und Vernetzung. Social Media dient dem Austausch und der Informationsgewinnung. Und genau deshalb haben sie sich inzwischen zu lukrativen Vermarktungsplattformen für Unternehmen weiterentwickelt. Besonders im Plattform Business spielen soziale Netzwerke eine zentrale Rolle, da sie Unternehmen enorme Reichweiten und direkte Kundeninteraktionen ermöglichen. Was genau sind soziale Netzwerke und was müssen Unternehmen beachten? Erfahre, wie soziale Plattformen genau funktionieren und wie du diese für dein Business optimal nutzen kannst.

Zuletzt aktualisiert am 29.08.2025
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Die Entwicklung sozialer Netzwerke

Seit 1991 ist das World Wide Web für die Öffentlichkeit zugänglich. Die erste Online-Community für den Austausch zwischen Freunden aus der Universität wurde 1995 mit Classmates.com ins Leben gerufen. 1996 folgte die Gründung des Instant-Messaging-Dienstes ICQ, welcher erstmals auch Spiele beinhaltete. Weitere wichtige Meilensteine für die Welt der sozialen Netzwerke waren die Gründung folgender Plattformen:

  • 2002: MySpace
  • 2002: LinkedIn
  • 2004: Facebook
  • 2005: YouTube
  • 2005: studiVZ
  • 2006: Twitter
  • 2009: WhatsApp
  • 2010: Instagram
  • 2011: Pinterest
  • 2016: TikTok

Inzwischen gibt es einige soziale Plattformen nicht mehr. Durch die Entstehung von Social-Media-Giganten wie Meta haben sich viele Nutzer von den alten Social-Media-Plattformen wie studiVZ oder MySpace abgewandt.

Definition

Was sind soziale Netzwerke bzw. soziale Medien?

Der Begriff soziale Medien beschreibt nach Definition eine Vielzahl von Webseiten und Apps, die es ihren Mitgliedern ermöglichen, sich untereinander zu vernetzen sowie Inhalte (auch Content genannt) in Ton-, Bild- und Videoform zu veröffentlichen, zu teilen und zu kommentieren. Social Media, Social Web oder soziale Netzwerke sind Synonyme, die im privaten Sprachgebrauch und in der Presse häufig verwendet werden. Soziale Medien werden des Weiteren unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst: Hier tritt die Interaktion zwischen Nutzern in den Vordergrund, während die Inhalte im klassischen Web 1.0 statisch und einseitig waren.  

Die bekanntesten sozialen Netzwerke sind zum Beispiel Facebook, Instagram und X. Aber auch Kommunikationsplattformen wie WhatsApp und Snapchat zählen zu den sozialen Netzwerken, die Unternehmen bereits nutzen, um mit einer erhöhten Erreichbarkeit und Kundennähe gegen die Konkurrenz zu punkten. 

Wie viele Menschen nutzen soziale Netzwerke heute?

Weltweit nutzen mehr als 5 Milliarden Personen diverse soziale Netzwerke. Bei einer globalen Bevölkerung von knapp 8 Milliarden Menschen sind das über 60 Prozent. Die Studie „Digital 2025: Global Overview Report" aus dem Jahr 2025 liefert einige interessante Erkenntnisse über soziale Netzwerke für Unternehmen:

  • In Deutschland betragen die aktiven Nutzerzahlen von sozialen Netzwerken 77,6 Prozent der Bevölkerung.
  • Die Nutzer in Deutschland sind täglich etwa 1,41 Stunden auf Social Media Plattformen aktiv.
  • Über 50 Prozent (52,2 Prozent) der Nutzer in Deutschland nutzen Social Media für Brand-Recherche
  • 79 Prozent der Großunternehmen nutzen soziale Medien.

Übersicht der sozialen Netzwerke: die Top 7

Bevor du mit deinem Unternehmen in der digitalen Welt durchstartest, solltest du wissen, welche sozialen Netzwerke es gibt und vor allem: ob diese für dich relevant sind.

Die folgende Liste sozialer Netzwerke und ihrer Nutzerzahlen 2024 stellt insbesondere diejenigen dar, die für Unternehmen im Hinblick auf Marketing & Sales bedeutend sind (Daten auf Stand 2024):

Facebook

 

Nutzerzahlen in Deutschland: 23,9 Millionen

Beim sozialen Netzwerk Facebook legen sich Nutzer ein Profil an und vernetzen sich mithilfe von Freundschaftsanfragen mit anderen Menschen. Außerdem können Unternehmen eine eigene Seite erstellen und vermarktungsfördernde Inhalte teilen. Nutzer folgen dieser Seite, indem sie diese mit „Gefällt mir“ markieren.

Für Unternehmen, die im B2C-Bereich angesiedelt sind, ist eine Unternehmensseite auf Facebook eine gute Ergänzung zur eigenen Website. Die Plattform ist nämlich nicht nur groß, sondern bietet dir ebenfalls die Möglichkeit, für deine Zielgruppen gezielt Werbung zu schalten. Insbesondere für lokale Unternehmen bietet Facebook einen effizienten Kommunikationsweg, weil beispielsweise Restaurants oder auch Friseure einfach aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten, Betriebsurlauben oder Aktionen teilen können.

Instagram

 

Nutzerzahlen in Deutschland: 30,35 Millionen

Im Vergleich zu anderen Social-Media-Plattformen ist Instagram als soziales Netzwerk besonders in den Fokus gerückt, weil man hier Bilder und Videos teilen kann. Es geht also vor allem um visuelle Medien, Texte sind zweitrangig. Instagram ist zudem für die starke Präsenz von sogenannten Influencern bekannt: Persönlichkeiten, die ihre enorme Reichweite nutzen, um Produkte von Firmen oder bestimmte Inhalte zu bewerben.

Instagram und Facebook gehören gemeinsam zum US-amerikanischen Unternehmen Meta. Entsprechend kannst du für dein Unternehmen Werbeanzeigen auf beiden Plattformen gleichzeitig schalten. Durch die große Influencer-Kultur hat Instagram zudem eine große Bedeutung im Online Marketing erreicht, wobei auch hier wieder der Fokus auf B2C liegt. Instagram ist für seinen besonders hohen Return on Investment (ROI) bekannt und eignet sich für Branchen aller Art, von Reisen über Mode und Beauty. Für Unternehmen, die trotz SEO über Suchmaschinen wie Google aufgrund geringer Sichtbarkeit eher wenig Traffic bekommen, ist Instagram eine gute Möglichkeit, Reichweite bei den eigenen Zielgruppen zu erhöhen. Durch Authentizität und Persönlichkeit kannst du als Unternehmer deiner Marke ein Gesicht geben und dich so bekannt(er) machen. Ein durchdachtes Instagram-Marketing ist hierfür aber absolute Voraussetzung.

Möchtest du Instagram als Content Plattform nutzen, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Formaten: Du kannst deine Beiträge als Reel, Story, Carousel oder einfach als Post veröffentlichen. Die besten Stories werden als Highlight in deinem Feed gespeichert und in den Captions deiner Beiträge informierst du deine Follower über ein gewünschtes Thema.

Besonders attraktiv für Neulinge auf Instagram: Deine Beiträge können auch Profilen vorgeschlagen werden, die dir noch nicht folgen. Dadurch hast du die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen.

TikTok

 

Nutzerzahlen in Deutschland: 23,56 Millionen

2016 trat die chinesische Video-App TikTok in Erscheinung. Sie fokussiert sich vorwiegend auf eine jüngere Zielgruppe: 69 Prozent der Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. Mittlerweile wächst aber auch die Popularität bei älteren Nutzern. Die kurzen Videos zwischen 15 und 60 Sekunden bedienen dabei sämtliche Inhalte von Tanzvideos, Comedy und Challenges bis hin zu informativen Videos von Unternehmen und Experten.

Unter den Social Media Marketing Plattformen wird TikTok immer populärer. Denn das soziale Netzwerk ist für dich als Unternehmer interessant, wenn deine Zielgruppe die sogenannte Generation Z (ab 1997 geboren) ist. Sie tauscht sich für Kaufentscheidungen immer mit ihrer Community aus. Das heißt, hier ist der sogenannte Social Proof (andere, denen sie vertrauen, haben das Produkt bereits getestet) besonders wichtig. Setze daher auf Influencer-Kooperationen für TikTok. Dein Unternehmensauftritt sollte ansonsten vor allem authentisch sein und Persönlichkeit zeigen.

Fans und Follower haben auf dieser Plattform nur eine geringe Bedeutung, denn ein viraler Beitrag folgt einem bestimmten Algorithmus. Auf deinem TikTok-Profil kannst du mit direkten Links zu deiner Webseite oder deinen Produkten arbeiten. Das Erfolgsrezept: ein hohes Maß an Experimentierfreudigkeit und die Freude an den neuen Features, die TikTok regelmäßig veröffentlicht!

X

 

Nutzerzahlen in Deutschland: 16,16 Millionen

Beim sozialen Netzwerk X geht es in erster Linie um das Veröffentlichen von Kurznachrichten, die 280 Zeichen nicht überschreiten dürfen. Diese Nachrichten werden als Tweets bezeichnet. Nutzer können Accounts oder bestimmten Hashtags folgen, um für sie interessante Inhalte angezeigt zu bekommen. Besonders für akademische und wissenschaftliche Zielgruppen ist die Plattform von Interesse.

LinkedIn

 

Nutzerzahlen: 18 Millionen in der DACH-Region

LinkedIn gehört zu den beruflichen sozialen Netzwerken. Es geht bei diesem sozialen Netzwerk um die Pflege sowie Akquirierunggeschäftlicher Kontakte. Unternehmen haben diese Plattform für sich entdeckt, um potenzielle Bewerber zu akquirieren, sich mit ihren Werten zu positionieren und ihr Geschäft zu bewerben. Auch als Vertriebskanal, im Sinne des Social Selling (Auf- und Ausbau von Kundenbeziehungen durch gezieltes Netzwerken), kannst du diese Plattform nutzen. Hier werden Unternehmensneuigkeiten und Informationen zu verschiedenen Branchen geteilt.

LinkedIn ist das soziale Netzwerk, wenn du im B2B-Bereich tätig bist. Hier kannst du dich nämlich mit eigenen Beiträgen als Experte einen Namen machen und so mit potenziellen Neukunden in Kontakt treten. Die Plattform eignet sich zudem für Unternehmen, die ihren Content an Fachkräfte, Personalvermittler und Jobsuchende richten möchten.

Als Content Creator auf LinkedIn kannst du sowohl mit einem persönlichen Profil als auch mit einer Unternehmensseite aktiv sein. Für die optimale Reichweite wird beides empfohlen. Ob deine Postings textbasiert sind oder mit Fotos und/oder Videos versehen werden, bleibt dir damit selbst überlassen.

Pinterest

 

Nutzerzahlen in Deutschland: 16 Millionen

Pinterest gilt als die wichtigste Inspirationsquelle im Internet. Der Name setzt sich aus „pin“ und „interest“ zusammen, denn hier können Nutzer verschiedene Postings, die ihnen gefallen pinnen. Es lassen sich Pinnwände zu verschiedenen Themen erstellen. Besonders im Bereich Mode, Deko und DIY (Do-it-yourself) holen sich Nutzer täglich neue Ideen. Das Netzwerk funktioniert wie eine virtuelle Pinnwand, auf der die eigenen Lieblingsbilder und -videos gemerkt werden können.

Dieses soziale Netzwerk eignet sich vor allem, wenn du im Lifestyle-Bereich tätig bist. Hier kannst du mit ansprechenden Fotos und Produktbildern punkten, die als Inspiration dienen. Früher war Pinterest eine Plattform mit überwiegend weiblichen Nutzerinnen, mittlerweile finden sich hier aber alle Alters- und Interessensgruppen.

Pinterest ist für dich die richtige Wahl, wenn du Personen auf deine Webseite weiterleiten möchtest. Ob für Blogs oder Online-Shops – Pinterest gilt als hilfreiches Werkzeug, um deine Webseite bekannt zu machen. Die Postings werden im Hochkant-Format veröffentlicht und sind meist ästhetisch gestaltet. Der Vorteil: Auch nach einigen Monaten kann ein Pin noch Traffic auf eine Webseite lenken. Daher gilt Pinterest als besonders nachhaltige Plattform für dein Unternehmen. 

YouTube

 

Nutzerzahlen in Deutschland:65 Millionen

Auf YouTube suchen Nutzer gezielt Antworten auf ihre Fragen. Die Plattform gilt als die größte Anlaufstelle für Videoinhalte im Internet und genau das ist deine Chance. Ob Erklärvideos, Tutorials, Unterhaltung oder Werbung – YouTube eignet sich hervorragend, um die eigene Marke sichtbar zu machen, Produkte zu präsentieren und durch nützliche Inhalte einen echten Mehrwert zu bieten.

Ein eigener Kanal hilft dir, Expertise zu zeigen und langfristig eine Community aufzubauen. Dabei müssen Videos nicht mehr zwangsläufig lang sein, denn durch die YouTube-Shorts kommt auch hier das kurze Format der Videos an. Während auf Plattformen wie TikTok auch der spontane Content ankommt, fokussiert sich YouTube eher auf Struktur und Qualität. Der Grund: YouTube funktioniert wie eine Suchmaschine und Inhalte bleiben lange relevant und können immer gefunden werden.

Wichtig für den Erfolg auf YouTube ist daher eine klare Strategie deiner Videos, gutes YouTube-SEO und regelmäßig neue, qualitativ überzeugende Videos.

Tipp

Lieber unperfekt starten als perfekt warten

Viele Unternehmer machen den Fehler, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung erst perfektionieren zu wollen, ehe sie sich in die sozialen Medien trauen. Jedoch sind diese Plattformen eine gute Chance, um direktes Feedback von deiner Zielgruppe zu bekommen und dein Angebot dahingehend anzupassen. Außerdem braucht es Zeit, um Dinge wie die genauen Funktionen und den Algorithmus der sozialen Medien zu verstehen. Wenn du früh startest und dich übst, kannst du besser einschätzen, welche Inhalte am besten ankommen. Und lass dich nicht entmutigen: In den sozialen Netzwerken heißt es vor allem „ausprobieren“.

Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke

Wenn die Welt der sozialen Medien noch Neuland für dich ist, solltest du dir Chancen und Risiken dieser Plattformen bewusst machen. So kannst du die passende Strategie für dein Unternehmen entwickeln. Soziale Netzwerke bieten folgende Vor- und Nachteile:

<b>Vorteile von sozialen Netzwerken</b>
Vorteile von sozialen NetzwerkenNachteile von sozialen Netzwerken
Zielgruppengenaue Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen Kosten durch bezahlte Werbung und Arbeitskraft
Steigerung der Markenbekanntheit Zeitintensiver Geschäftsbereich
Positionierung als attraktiver Arbeitgeber in den beruflichen sozialen Netzwerken (LinkedIn & XING) Aufbau einer Community erfordert Zeit und Strategie
Aufbau einer emotionalen Kundenbeziehung Sogenannte Shitstorms sind Gefahren von sozialen Medien
Direktes Feedback der Zielgruppe Nicht für alle Unternehmen geeignet (beispielsweise hochpreisige oder erklärungsbedürftige Produkte)
Beantwortung von Kundenfragen in Echtzeit
Nutzung der bezahlten Werbeanzeigen für größere Reichweite
Inspirationsquelle für neue Produktentwicklungen und Geschäftsentscheidungen
Einfaches Beobachten der Konkurrenz

Was ist die beste Social Media Plattform für dein Unternehmen?

Für Gründer sind die sozialen Netzwerke ein wichtiger Baustein, um Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen. Dennoch kann es schwerfallen, auf einer Plattform als Business richtig Fuß zu fassen. Einige zweifeln daran, ob die Beiträge gut genug sind, andere möchten sich nicht mit ihrem Gesicht öffentlich präsentieren oder haben schlicht zu wenig Zeit. Dazu kommt die Angst vor negativen Kommentaren oder Fehlern, die dem Geschäft schaden können.

Die Wahl der passenden Social Media Plattform für Unternehmen hängt nicht nur von der Größe und den Nutzerzahlen ab. Entscheidend ist, wo sich deine Zielgruppe aufhält und wo du dich selbst am wohlsten fühlst. Denn die Motivation und der Aufwand für die Content-Produktion spielen dabei eine große Rolle.

Praktisch ist, dass viele Inhalte mehrfach genutzt werden können. Ein einmal erstelltes Instagram-Reel lässt sich mit wenigen Anpassungen auch auf Facebook, TikTok oder YouTube einsetzen. So lohnt sich die Arbeit gleich mehrfach.

Darum gilt: Starte mit einer großen Plattform, die zu dir und deinem Business passt. Produziere dabei den Content für dein Business Social Media flexibel, sodass er auch zu anderen Plattformen passt.

Social Media Strategie: So startest du als Unternehmer in den sozialen Netzwerken durch

Hast du nun deine bevorzugte Social-Media-Plattform gefunden, leg nicht einfach los. Um Reichweite zu generieren, viele User zu erreichen und eine starke Community aufzubauen, muss eine Strategie her. Orientiere dich an unserer Checkliste, um den richtigen Einstieg in die sozialen Medien zu finden.

Nehmen wir an, du betreibst eine Gärtnerei und möchtest nun dein Unternehmen in den sozialen Netzwerken präsentieren. Mach dir Gedanken über folgende Dinge:

  • Wer genau ist deine Zielgruppe und wie möchte sie angesprochen werden?
  • Wie möchtest du von deiner Zielgruppe wahrgenommen werden?
  • Welche Content-Aufbereitung bevorzugt deine Zielgruppe: Bilder, Videos, Tutorials oder FAQs?
  • Zu welchen Zeiten ist deine Zielgruppe in den sozialen Medien am aktivsten?
  • Welche Kampagnen kannst du starten? Beispielsweise eine Info-Reihe zu den Themen saisonales Gesteck, Kräuterkunde, Bekämpfung von Parasiten, Substratlehre oder Ähnliches.

Wie in einem physischen Geschäft auch, solltest du deine Zielgruppe in den Fokus stellen. Über die Kommentarfunktion der sozialen Netzwerke kannst du mit den Usern interagieren und beispielsweise Verbesserungsvorschläge aufgreifen.

Was tun, wenn deine Reichweite nicht wächst?

Trotz bestem Bemühen kommt es hin und wieder vor, dass das Wachstum in den sozialen Netzwerken stagniert, also die Anzahl deiner Follower nicht steigt. Das ist vor allem bei Nischen-Anbietern keine Seltenheit. Einige Unternehmen reagieren auf diese Entwicklung, indem sie Likes oder Follower kaufen. Wir raten dir dringend davon ab. Der Grund: Gerade Meta (Dachmarke von großen Plattformen wie Facebook und Instagram) hat einen intelligenten Algorithmus, der solche „Fake-Zahlen“ erkennt. Im schlimmsten Fall droht dir die Sperrung deines Accounts.

Tipp

Suche lieber nach der Ursache für das Problem!

Folgende Faktoren können dafür infrage kommen:

  • Dein Content ist zu werblich, du bietest den Usern keine oder kaum persönliche Einblicke in dein Unternehmen
  • Deine Caption, also der Text zu deinem Bild- oder Videomaterial, ist nicht ansprechend formuliert oder enthält fortlaufend Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Dein Kanal bietet nicht genügend Abwechslung oder Informationen
  • Du postest zu selten
  • Du interagierst nicht mit deiner Zielgruppe und gehst nicht auf die Wünsche der Nutzer ein
  • Dein Bild- oder Videomaterial hat eine unzureichende Qualität

Wie du siehst, ist das Social-Media-Management für Unternehmer kein Hobby, sondern ein ernstzunehmender Job. Nicht selten engagieren Unternehmen externe Agenturen oder errichten eigene Social-Media-Abteilungen. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn du über die sozialen Netzwerke Werbeanzeigen schaltest. Neben der Werbebudgetverwaltung ist hier auch die Auswertung der ausgespielten Anzeigen von enormer Wichtigkeit. Werte deine Social-Media-Aktivität am besten monatlich aus, um sinnvolle Rückschlüsse auf deine Strategie ziehen zu können. So erweiterst du das Potenzial deines Marketings mit sozialen Netzwerken. Gerade für Gründer bieten die Plattformen eine solide Online-Präsenz, ehe Geld in eine hochwertige Website investiert wird.